• Themenspezials
  • Datencenter
  • Jobs
  • ePaper
  • Nachrichten-App
  • Newsletter
  • Abo
  • Shop
  • Mediadaten
  • Kontakt
Logo automobilwoche
Automotive News:
  • Business Class
  • Nachrichten
  • Hersteller
  • Handel
  • Zulieferer
  • Showroom
  • IT
  • Karriere
  • Personalien
  • Veranstaltungen
  • Marktplatz
Business Class Logo
EXKLUSIV – Interview mit Bosch-Chef Denner:
"Was wir machen ist revolutionär"
EXKLUSIV – Mehr Erlöse, weniger Doppelarbeit:
VW schärft seine Marken
EXKLUSIV - Großer deutscher Autohändler:
Burkhard Weller will bei Bündnis90/Die Grünen eintreten
Supplier Awards 2019 des Reifenanbieters:
Pirelli würdigt seine besten Zulieferer
Jobs in München
Weitere aktuelle Meldungen
Tesla-Chef Musks Raumfahrtunternehmen:
SpaceX stellt Raumschiff für Mond- und Mars-Reisen vor
Auf A5 bis 2022 fünf Hybridlaster:
Der Elektro-Highway kommt ein Stück voran - ein kleines
MAN, Daimler, Volvo/Renault, DAF, Iveco und Scania:
Deutsche Bahn fordert 500 Millionen Euro von Lkw-Kartell
Im Datencenter:
Bosch in Zahlen
Ramelow will Verbot von E-Rollern mit fest verbauten Akkus:
"Was soll daran klimafreundlich sein?"
Autoindustrie als Leitbranche:
Volkswirte glauben nicht an baldige Konjunkturbelebung
Experiment an der Berliner Friedrichstraße:
Autofrei in die Zukunft?
Tüv-Report:
Nutzfahrzeuge schneiden beim Tüv besser ab
Newsletter-Bestellung
Umfrage der Woche
Ergebnisse früherer Umfragen der Woche
Aktuelle Bilder
Cupra Tavascan
Ford Puma
Mercedes EQ V
Studien auf der IAA
IAA 2019
Welche Unternehmen Stellen streichen
Wer kommt - wer geht
VW-Konzern: Wen die Behörden im Visier haben
Donnerstag, 26. September 2019, 14.49 Uhr

Nach Anklage der VW-Spitze:
VW-Rechtsexperten halten Marktmanipulationsvorwürfe weiter für haltlos

"Wir sind weiter der festen Überzeugung, dass das Unternehmen seine kapitalmarktrechtlichen Pflichten ordnungsgemäß erfüllt hat", sagt VW-Strafverteidiger Daniel Krause.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatte am Dienstag Anklage gegen Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch und Vorstandschef Herbert Diess erhoben.(Foto: VW)

Der VW-Konzern hält die strafrechtliche Anklage gegen das amtierende Führungsduo auch nach Aktendurchsicht für haltlos. "Die Staatsanwaltschaft hat keine Erkenntnisse, die wir nicht kennen", sagte VW-Strafverteidiger Daniel Krause am Donnerstag in Wolfsburg. "Wir sind weiter der festen Überzeugung, dass das Unternehmen seine kapitalmarktrechtlichen Pflichten ordnungsgemäß erfüllt hat."

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatte am Dienstag Anklage gegen Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch und Vorstandschef Herbert Diess erhoben. Sie sollen laut den Ermittlern in ihren damaligen Funktionen als Konzern-Finanzchef und Markenvorstandschef Anleger "vorsätzlich zu spät" über die Folgen der Dieselmanipulation in den USA informiert haben.

Auch Ex-Vorstandschef Martin Winterkorn ist angeklagt. Der Kurs der VW-Vorzugsaktie war mit Bekanntwerden der Dieselaffäre binnen weniger Tage um fast die Hälfte eingeknickt.

"Ein Defeat Device an sich ist kursneutral", sagte Krause mit Blick auf den Einsatz der gesetzwidrigen Abschalteinrichtung in Dieselmotoren in den USA. "Relevant für den Kapitalmarkt sind erst die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Folgen". Diese hätten mit einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit eintreten und dazu noch eine Kursrelevanz für die Aktie haben müssen. Diese liege für die Volkswagen AG bei mindestens 1,1 Milliarden Euro Schaden.

Der Vorstand sei aber bis zum 18. September davon ausgegangen, dass die mit den US-Behörden geführten Gespräche zu einer einvernehmlichen Lösung führen würden, deren wirtschaftliche Folgen weit darunter liegen würden, hieß es von VW. Erst durch die laut Konzern "völlig unerwartet" veröffentlichte sogenannte "Notice of Violation" der US-Umweltbehörde EPA habe sich das als unzutreffend herausgestellt.

"Sollte es zur Hauptverhandlung kommen, sind wir fest davon überzeugt, dass sich die Vorwürfe als haltlos erweisen werden", sagte der Leiter von Volkswagens Konzern-Rechtsabteilung, Manfred Döss.

Volkswagen hat seit dem Ausbruch des Dieselskandals im September 2015 unter anderem für Vergleiche, Strafen und Bußgelder bisher Kosten in Höhe von insgesamt rund 30 Milliarden Euro verbucht. Auf Konzernebene hatte VW ein Schuldgeständnis gegenüber den US-Behörden abgegeben und dabei auch eingestanden, die Behörden hinters Licht geführt zu haben. In Deutschland läuft auch eine Anlegerklage nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) gegen VW, in der Anleger Schadenersatz in Milliardenhöhe fordern. (dpa)

Lesen Sie auch:

Diess und Pötsch bleiben trotz Anklage im Amt

Nach Manager-Anklage: Jurist spricht vor VW-Belegschaft von "unbegründeten Vorwürfen"

636 Seiten und 21 Kartons: Anklage gegen VW-Spitze beim Gericht eingegangen

VW-Aufsichtsrat trifft sich nach Anklage gegen Konzernspitze

KOMMENTAR zu den Anklagen gegen VW-Obere: Gewitter im Anzug

Marktmanipulation im Abgas-Skandal: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Volkswagen-Spitze

Aus dem Datencenter:

Modellvorschau für I.D. von Volkswagen von 2020 bis 2024

;
comments powered by Disqus
Crain Communications
  • Impressum / Disclaimer
  • AGB
  • Datenschutz
  • Weitere Crain-Publikationen
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Mediadaten

Alle Inhalte sind urheberrechtlich geschützt © Crain Communications GmbH.
Unerlaubte Vervielfältigung ist untersagt. Alle Rechte beim Verlag.

Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr über das Thema Datenschutz