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Mittwoch, 25. September 2019, 14.15 Uhr

Tipps für die angemessene Reaktion:
So gehen Sie richtig mit Kritik um

Kritik an sich selbst hört niemand gerne. Andererseits ist ein offener Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten Voraussetzung für gute Zusammenarbeit und angenehmes Klima – dazu gehört auch Kritik. Wie gehen Sie am besten damit um?

Kritische Diskussion: Wenn Chef oder Kollege Sie kritisieren, hängt es von Ihrer Reaktion ab, ob aus dem Gespräch für Sie sogar ein Vorteil erwächst. (Foto: Courtneyk/iStock)

Niemand ist fehlerfrei, manchmal geht etwas schief, oder man tritt unbeabsichtigt Kollegen auf die Füße. Kommt dann Kritik ist das erst einmal mehr oder weniger unangenehm. Doch berechtigte Kritik bietet auch die Chance zu lernen und den angesprochenen Fehler künftig nicht zu wiederholen.

Henry Ford wird zu diesem Thema folgende Anekdote – in unterschiedlichen Varianten und mit unterschiedlichen Zahlen – zugeschrieben: Ein junger Mitarbeiter von Ford hatte durch einen Fehler ein Schaden von zehntausend Dollar für den Automobilbauer verursacht und suchte zerknirscht um Entlassung nach, worauf Ford geantwortet haben soll: „Mann, sind Sie verrückt? Wir haben gerade zehntausend Dollar in Ihre Ausbildung investiert.“ Start-up-Mentalität ein Jahrhundert, bevor der Begriff gehypt wurde.

Nun hat nicht jeder einen so klugen Chef, und nicht jedem Flop kann man mit dieser Argumentation viel Positives abgewinnen. Aber mit einer angemessenen Reaktion auf Kritik verschaffen Sie sich Respekt und gehen gestärkt und souverän aus der kleinen Krise, betonen Experten der Jobseite Jobs.de/Careerbuilder. Sie haben sieben Verhaltenstipps für den Umgang mit Kritik aufgestellt:


Lassen Sie sich Zeit!

Ihr Chef zitiert Sie in sein Büro, um sich über Ihre Arbeitsergebnisse zu beschweren. Zu Unrecht finden Sie und fallen ihm ins Wort, noch ehe er seine Standpauke beendet hat. Besser: Um ruhig und sachlich zu bleiben, brauchen Sie Zeit. Kritik führt oft zu starken emotionalen Reaktionen – von wütend über traurig bis beschämt. Um sich davon nicht beeinflussen zu lassen, hilft es, bewusst ein- und auszuatmen und langsam in Gedanken bis zehn zu zählen. Reicht das nicht aus, bitten Sie den Chef um etwas Zeit, bevor er eine Reaktion von Ihnen erwarten kann.


Fragen Sie nach!

Ein wichtiger Auftrag ging verloren und der Chef macht nacheinander alle Beteiligten rund. Diese hören dem Ausbruch schweigend zu und am Ende, weiß niemand, was er falsch gemacht hat. Besser: Fragen Sie nach! Gerade wenn die Kritik emotional wird, geraten Fehlerursache und dadurch wichtige Erkenntnisse für Ihr künftiges Handeln aus dem Fokus. In dem Sie Rückfragen stellen wie „Habe ich Sie richtig verstanden, dass…“ oder „Wie meinen Sie das?“ zwingen Sie den Chef, seine Kritik auf einen möglichst sachlichen Punkt zu bringen.


Seien Sie ehrlich!

Ein Kollege kommt ziemlich sauer zu Ihnen und wirft Ihnen vor, ihn bei wichtigen Entscheidungen übergangen zu haben. Sie fühlen sich getroffen, versuchen aber, die Situation mit einem Scherz herunterzuspielen. Besser: Seien Sie ehrlich und geben Sie zu, wenn Ihnen die Kritik nahe geht! Ein einfaches „Das muss ich erst mal verdauen“ kann der Einstieg zu einem konstruktiven Gespräch mit dem verärgerten Kollegen sein. Geben Sie ihm stattdessen das Gefühl, seine Kritik lässt Sie kalt, wird er künftig kaum noch offen mit Ihnen sprechen.


Kein „aber“!

„Aber …“ Mit diesem kleinen Wort werden nach vorgebrachter Kritik zumeist Verteidigung und Gegenangriff eingeleitet. Die Diskussion nimmt Fahrt auf und besteht schon bald nur noch aus Vorwürfen und Rechtfertigung. Besser: Verkneifen Sie sich den Impuls, „aber“ zu sagen! Hören Sie aufmerksam zu. Versetzen Sie sich in die Lage des Kritikers und überlegen Sie, was zu seiner Kritik geführt hat. Ist sie gerechtfertigt, lässt sich das Problem auf sachlicher Ebene ohne persönliche Beschuldigungen diskutieren.


Signalisieren Sie Lernbereitschaft!

Schon wieder eine Standpauke vom Chef. Sie stellen auf Durchzug und sind in Gedanken schon bei der Wochenendplanung. So vermeiden Sie, die Kritik zu persönlich zu nehmen Besser: Nehmen Sie Kritik als Chance, sich im Job zu verbessern und weiter voranzukommen! Statt das unangenehme Gespräch einfach über sich ergehen zu lassen, überlegen Sie, wie Sie Ihre Arbeitsleistung optimieren und den Chef zum Staunen bringen können. Am besten einigen Sie sich mit ihm auf ein weiteres Feedback-Gespräch, bei dem Sie zeigen, dass Sie sich die Kritik zu Herzen genommen und aus Ihren Fehlern gelernt haben.


Nehmen Sie Kritiker ernst!

Der Kollege ist der Meinung, der Zeitplan ihres gemeinsamen Projektes lässt sich aufgrund von Planungsfehlern, die auf Ihre Kappe gehen, nicht einhalten. Sie sind der Meinung, der Kollege hat viel zu wenig Erfahrung in dem Bereich und winken ab. Besser: Wer souverän mit Kritik umgehen will, muss seine Kritiker ernst nehmen – und im Zweifelsfall ins eigene Boot holen. Statt dem Kollegen mangelnde Erfahrung zu attestieren, sollten Sie ihn lieber nach seinen Lösungsvorschlägen fragen. So zeigen Sie, dass es Ihnen um ein erfolgreiches Projekt geht und Sie Ihre eigenen Entscheidungen durchaus auf den Prüfstand stellen können.


Bedanken Sie sich!

Nachdem der Chef Ihre Präsentation im Meeting vor allen anderen in der Luft zerrissen hat, ist Ihr Puls auf 180. Was bildet der sich eigentlich ein? Kein freundliches Wort werden Sie mehr an diesen Menschen verschwenden. Besser: Statt nach einer Kritik die beleidigte Leberwurst zu spielen, sollten Sie Größe zeigen und sich für das Feedback bedanken. Das lässt die meisten Nörgler erst einmal verstummen und zeigt, dass Sie die Meinung des anderen respektieren. Zum Beispiel indem Sie sagen: „Danke für Ihr Feedback, von diesem Standpunkt aus habe ich das noch gar nicht betrachtet.“ Das heißt aber nicht, dass Sie mit der Kritik einverstanden sein müssen. Kritik ist oft leichter zu verdauen, wenn Sie die Meinung des Kritikers als ‚seine‘ Meinung ansehen und sich gelassen klarmachen: Man kann es auch anders sehen. (gs)

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