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Automobilwoche-Leser wählen Ferdinand K. Piëch zur Persönlichkeit des Jahrzehnts

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Auf dem Weg zur Preisverleihung: Ursula und Ferdinand K. Piëch (ein Klick auf das Bild startet das Video zur Preisverleihung). (Foto: /Film: Thomson Reuters)
Sonntag, 16. Januar 2011, 00.03 Uhr
Dank Piëch sei Volkswagen "größer und gesünder als je zuvor" sagte Linde-Chef Wolfgang Reitzle in seiner Laudatio. Auch Audi, Bosch, ElringKlinger, AVAG und Mini wurden von der Automobilwoche mit dem "Auto-Star des Jahrzehnts“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am Donnerstag im Bayerischen Hof in München statt.


München. Die Leser der Automobilwoche haben VW-Aufsichtsratschef Ferdinand K. Piëch mit überwältigender Mehrheit zur Persönlichkeit des Jahrzehnts gewählt. An der Abstimmung hatten sich 3300 Leser beteiligt. 34 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf Piëch. Dafür überreichte ihm die Automobilwoche am Donnerstag im Bayerischen Hof in München den "Auto-Star des Jahrzehnts". In seiner Laudatio auf Piëch sagte Linde-Vorstandschef Wolfgang Reitzle, dank Piëch sei Volkswagen "größer und gesünder als je zuvor". Auch als Techniker habe Piëch Herausragendes geleistet: "Wir dürfen gespannt sein, was Sie sich für das nächste Jahrzehnt vorgenommen haben."

Reitzle erinnerte daran, dass Piëch bei seinem Abschied als VW-Vorstandschef sowohl von der Betriebsversammlung im Werk als auch bei der Hauptversammlung Standing Ovations erhalten habe: "Wer gleichzeitig von den Aktionären wie auch von den Mitarbeitern Applaus bekommt, muss einiges richtig gemacht haben."

Ferdinand Piëch bedankte sich für den Preis und die Laudatio. Er habe sich über das Votum der Automobilwoche-Leser besonders gefreut. "Das ist ja auch ein Beispiel für gelebte Mitbestimmung", sagte Piëch. Piech erhielt von den anwesenden Automobilmanagern zahlreicher Zulieferer, Händler und Autohersteller stehende Ovationen.

Der Auto-Star für die Marke des Jahrzehnts ging, ebenfalls durch Leserwahl, an Audi. Die Marke mit den vier Ringen bekam 29 Prozent der Stimmen und landete damit deutlich vor Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz. Vorstandschef Rupert Stadler nahm den Preis "im Namen aller Audi-Mitarbeiter" entgegen und bedankte sich bei Piëch und dem ebenfalls anwesenden VW-Vorstandschef Martin Winterkorn für die Unterstützung. Ausdrücklich bezog Stadler auch seine Vorgänger ein.


Bei der Preisverleihung: Automobilwoche-Chefredakteur Guido Reinking Ferdinand K. Piëch, Laudator Wolfgang Reitzle und Herausgeber Helmut Kluger. (Foto: Wolf Heider-Sawall)

Bosch zum Zulieferer des Jahrzehnts gekürt

Eine Fachjury der Automobilwoche kürte Bosch zum Zulieferer des Jahrzehnts. Nach Ansicht der Jury habe Bosch durch seine Innovationskraft, seine frühzeitige Globalisierung und sein ökologisches und soziales Engagement in den vergangenen zehn Jahren Herausragendes geleistet. "Bosch hat in den vergangenen zehn Jahren mehr als 30.000 Patente angemeldet. Ohne Bosch stünde die deutsche Automobilindustrie nicht dort, wo sie ist: technologisch an der Spitze", sagte Automobilwoche-Chefredakteur Guido Reinking. Bosch-Geschäftsführer Franz Fehrenbach nahm den Preis "stellvertretend für die mehr als 160.000 Mitarbeiter der Kfz-Sparte des Konzerns" entgegen: Für ihn sei die Auszeichnung umso wertvoller, da sie die Unternehmensleistung eines Jahrzehnts würdige, und keine Momentaufnahme sei.

 
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