Winterkorn kündigt Initiative für E-Autos an

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VW-Chef Winterkorn erklärt die Elektro-Strategie von VW in Genf. (Foto: Felix E.Bauer)
Dienstag, 02. März 2010, 00.03 Uhr

Der Volkswagenkonzern will bis 2018 drei Prozent seiner Fahrzeuge als Elektroautos auf die Straße bringen. Das dazu gehörende Konzept erläuterte Konzernchef Martin Winterkorn am Montag im Vorfeld des Genfer Automobilsalons. Nach dem sehr konkreten Fahrplan startet Audi Ende 2012 mit dem e-tron als reines Elektroauto. 2013 werde dann zum "Schlüsseljahr".



Genf. VW will bis 2018 drei Prozent seiner Fahrzeuge als Elektroautos verkaufen. Konzernchef Martin Winterkorn kündigte am Montagabend in Genf zum Auftakt des 80. Autosalons einen konkreten Fahrplan für eine Elektrooffensive an. Nach den Geländewagen VW-Touareg und Audi Q5, die in diesem Jahr mit Hybridantrieb auf den Markt kommen, soll Ende 2012 der e-tron als erstes reines Elektroauto in einer Kleinserie an den Start gehen. 2013 werde dann nach Worten Winterkorns das "Schlüsseljahr bei den reinen Elektroautos".

Dann solle zunächst mit dem e-up! das erste reine Elektroauto in Serie gehen, wenige Monate später der erste E-Golf und der E-Jetta zum Jahresende. "Jetzt machen wir die Elektromobilität zur zweiten starken Säule", sagte Winterkorn. Volkswagen habe als Mehrmarkenkonzern "wie kein Zweiter das Zeug dazu". VW-Chef Winterkorn bekräftige sein Ziel, Volkswagen bis 2018 zum weltgrößten Autohersteller zu machen und dann insgesamt mehr als zehn Millionen Autos pro Jahr abzusetzen.

Eine Rolle auf diesem Weg solle auch die Partnerschaft mit dem japanischen Hersteller Suzuki spielen. Suzuki sei vor allem bei Kleinstwagen in Asien hervorragend aufgestellt, sagte Winterkorn. VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch sagte, Suzuki liefere Spitzentechnik bei Fahrzeugen vor allem im unteren Bereich "und verdient damit Geld".

Porsche plant den Einstieg in die Serienproduktion eines Sportwagens, der weniger CO2 ausstößt als ein Kleinwagen. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller prüft nach Worten von Vorstandschef Michael Macht die Markteinführung der Konzeptstudie des Hybridfahrzeugs 918 Spyder. Seine Emissionen des klimaschädlichen Kohlendioxids sollen 70 Gramm je Kilometer betragen. Dies würde einem Spritverbrauch von drei Litern auf 100 Kilometer entsprechen. "Porsche hat noch nie eine Studie gezeigt, die dann nicht gebaut wurde", sagte Macht, der aber keine Angaben zum möglichen Produktionsstart machte. (Mit Material von dpa)
 
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