Volkswagen ist Kreisen zufolge mit der Höhe der Gebote für seine Tochter MAN Energy Solutions unzufrieden. Der Autobauer habe seit dem letzten Jahr bilaterale Gespräche mit möglichen Käufern wie Cummins über den Erwerb des Großmotorenbauers geführt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Wettbewerber wie Mitsubishi Industries hätten davor ebenfalls Interesse gezeigt.
Volkswagen werde an der Sparte möglicherweise festhalten bis bessere Angebote einträfen. Der Autobauer wollte sich dem Bericht zufolge nicht zu der Angelegenheit äußern, Cummins und Mitsubishi Industries waren zunächst nicht zu erreichen.
An der Börse sorgten die Neuigkeiten aber nicht für lange Gesichter. Im Gegenteil: Zum Schluss des Geschäfts auf der Handelsplattform Tradegate lag der Aktienkurs von Volkswagen knapp ein Prozent über der letzten Notierung im Xetra-Hauptgeschäft. (dpa/swi)
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