Der Grafikkarten-Spezialist Nvidia greift Insidern zufolge nach dem Chipentwickler Arm. Nvidia und der Arm-Eigner Softbank befänden sich in fortgeschrittenen Gesprächen und wollten binnen Wochen eine Übereinkunft erzielen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Nvidia sei aktuell der einzige passende Käufer, mit dem der japanische Mischkonzern konkret spreche. Finanzielle Details seien keine genannt worden und die Pläne könnten auch noch scheitern.
Erst Mitte Juli hatte Bloomberg unter Berufung auf Insider über Pläne von Softbank berichtet, Arm an die Börse zu bringen oder anderweitig zumindest teilweise zu verkaufen. Softbank braucht aufgrund gefloppter Investitionen in den strauchelnden Büroraum-Vermittler WeWork oder den Taxiersatzdienst Uber dringend Geld. Ende Juni begannen die Japaner daher bereits, ihre Anteile am US-Mobilfunker T-Mobile-US zu veräußern.