Der Autozulieferer Hella will Kreisen zufolge sein Geschäft mit Fahrer-Assistenz-Software verkaufen. Die Tochter könnte mehrere hundert Millionen Euro einbringen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen worden. Es sei auch nicht sicher, dass es eine Transaktion geben werde. Das Unternehmen habe zunächst nicht auf die Bitte um eine Stellungnahme reagiert.
Anleger zeigten sich erfreut. Der Aktienkurs von Hella legte auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Schlusskurs im Xetra-Hauptgeschäft um mehr als anderthalb Prozent zu. (dpa/swi)
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