Die Arbeitgeber der bayerischen Metall- und Elektroindustrie bleiben bei ihrem kategorischen Nein zu einer 28-Stunden-Woche bei teilweisem Lohnausgleich: "Das ist für uns ein absolutes No-Go. Weil es zu einer riesengroßen Ungerechtigkeit führen und einen Anreiz geben würde, die Arbeitszeit abzusenken", sagte Verhandlungsführerin Angelique Renkhoff-Mücke am Mittwoch vor der Beginn der zweiten Verhandlungsrunde mit der Gewerkschaft IG Metall in München. (zum aktuellen Stand der Verhandlungen: TICKER) Das sei für die Branche in Zeiten des Fachkräftemangels kontraproduktiv.
Bewegung werde es bei den Gesprächen in München dennoch geben. Die Arbeitgeber wollen am frühen Mittag ein Angebot für die tarifliche Entgelterhöhung vorlegen. "Ich gehe davon aus, dass wir in der zweiten Verhandlungsrunde ein Stück näher zueinander kommen", sagte Renkhoff-Mücke weiter. Konkrete Zahlen nannte sie zunächst nicht.