Wegen Verzögerungen und geringeren Verkäufen bei Großkunden hat der Darmstädter Batteriehersteller Akasol seine Umsatzerwartung für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert.
Statt der bislang erwarteten 60 Millionen Euro geht das börsennotierte Unternehmen nach Angaben vom Freitag jetzt nur noch von maximal 43 Millionen Euro Umsatz aus.
Im operativen Geschäft sieht das Unternehmen einen Verlust im niedrigen einstelligen Millionenbereich. Grund seien Verzögerungen bei einem Serienkunden von Batteriesystemen für Elektrobusse und gesunkene Verkaufszahlen bei einem Großkunden.
Die Akasol AG stellt Batteriesysteme für Busse, Bahnen, Lkws, Industriefahrzeuge und Schiffe her. Lithium-Ionen-Batteriesysteme versorgen aktuell bereits E-Busse in Braunschweig, Berlin, Mannheim, Köln sowie London, Stockholm und den Niederlanden.
Zu den Kunden gehören Konzerne wie Daimler und Volvo. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte das Unternehmen einen Umsatz von gut 21 Millionen Euro gemacht. (dpa/mer)
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