Logo automobilwoche
Automotive News: Flag US Flag EU Flag CN

Daimler-Chef sendet Weihnachtsgruß:

"Ich hab auch relativ lange auf den Smart gewartet"

Player wird geladen...
Autor:
Michael Gerster
mgerster@craincom.de
Autor:
Rebecca Eisert
reisert@craincom.de
Gruß aus der Kantine: Dieter Zetsche bedankt sich bei den Mitarbeitern für ein erfolgreiches Jahr. (Foto: AMW)
Samstag, 24. Dezember 2016, 00.03 Uhr
Daimler-Chef Zetsche dankt per Videobotschaft seinen Mitarbeitern für ein erfolgreiches 2016. Wie immer witzig und selbstironisch. Im vergangenen Jahr zwang der Spot den Daimler-Server in die Knie. Diesmal kommt das Beste ganz zum Schluss.


Daimler-Chef Dieter Zetsche hat sich erneut mit einer humorvollen Weihnachtsbotschaft an die weltweit rund 285.000 Mitarbeiter im Konzern gewandt. In dem etwa zweieinhalb Minuten langen Video sitzt Zetsche in der Unternehmenskantine und lässt das erfolgreiche Jahr Revue passieren. "Letztes Jahr um diese Zeit habe ich Ihnen für ein phänomenales Jahr gedankt. Dieses Jahr haben wir noch eine Schippe draufgelegt", so Zetsche.

Während der Konzernchef redet, verändert sich jeweils passend zum Thema das vor ihm stehende Essen. So kommt beispielsweise zur Ankündigung von neuen Logistikkonzepten eine Drohne angeflogen und bringt ihm einen Apfel. Der schon fast berühmte Vergleich von E-Mobilität und Ketchup-Flasche fehlt natürlich auch nicht. Zetsche nascht dabei genüsslich Fritten.

Am Ende des kurzen Films werden Outtakes - also missglückte Anläufe und Szenen aus den Dreharbeiten - gezeigt: Vom Schnäuzer-Schütteln, über widerspenstige Requisiten bis hin zu markigen Sprüchen. Zetsche beweist Humor und Showtalent.

Die Weihnachtsbotschaft wurde auf der Internetseite des Unternehmens bereits innerhalb der ersten Minuten hunderte Male geklickt und von den Nutzern durchweg mit fünf von fünf möglichen Sternen bewertet. "Dieses Mal haben wir auch etwas mehr Serverkapazität bereitgestellt", sagte ein Daimler-Sprecher. Im vergangenen Jahr war der Server zeitweise in die Knie gegangen, weil die Seite zu oft aufgerufen worden war.

Lesen Sie auch:

Zetsches Weihnachtsgruß zwingt Server in die Knie

Daimler-Chef: "Durfte bei Hauptversammlung nicht auf Schlips verzichten"

Daimler-Vorstand Källenius: "E-Mobilität ist wie eine Ketchup-Flasche"

Kommentare zum Video:
Das könnte Sie auch interessieren:
Die beliebtesten Inhalte der letzten 7 Tage:
16437
Zugriffe
Audi zieht arbeitsrechtliche Konsequenzen aus dem Abgas-Skandal. Vier Ingenieure sollen ihre Jobs verlieren, darunter ein bekannter.
14692
Zugriffe
Dass die IG Metall bei VW eine starke Stellung genießt, ist bekannt. Doch was VW-Chef Diess jetzt sagte, geht deutlich über bisher Bekanntes hinaus. Seine Aussagen dürfen als Kriegserklärung gegenüber dem Betriebsrat gewertet werden.
13858
Zugriffe
In den kommenden drei Jahren wird ein von den US-Behörden bestimmter Kontrolleur den VW-Konzern überwachen. Bei neuen Lügen drohen drastische Strafen.
9415
Zugriffe
Die bayerische Polizei wird ihre vom Abgas-Skandal betroffenen Fahrzeuge zunächst nicht umrüsten. Aber, warum?
9129
Zugriffe
Ein großes deutsches Auto-Medium meldet, es mehrten sich die Hinweise, dass nach dem VW-Update die Abgasrückführung schneller verschleißen könnte.
7983
Zugriffe
Querelen mit dem Betriebsrat, harte Führung, schlechte Stimmung. VW-Markenchef Herbert Diess ist laut einem Medienbericht heute Thema im Aufsichtsrat des Wolfsburger Konzerns.
7801
Zugriffe
Analysten gehen davon aus, dass die Volkswagen-Bilanz zum Schluss des abgelaufenen Jahres erneut mit Sonderkosten für die Bewältigung der Dieselkrise belastet wurde. Details wird es wohl morgen nach der Sitzung des Aufsichtsrats geben.
7516
Zugriffe
Die deutschen VW-Mitarbeiter dürfen sich auf eine Erfolgsbeteiligung von 2900 Euro freuen. Ein Jahr zuvor war der Bonus jedoch deutlich höher ausgefallen.
7273
Zugriffe
Beim japanischen Autohersteller Nissan gibt der Ko-Vorstandschef Carlos Ghosn nach 18 Jahren diesen Posten auf.
7152
Zugriffe
Für den Audi-Chef wird die Luft im Abgas-Skandal immer dünner. Ein Medienbericht legt nun die Vermutung nahe, dass Stadler von Anfang an vom Betrug gewusst haben könnte.