Logo automobilwoche
Automotive News: Flag US Flag CA Flag EU Flag CN

Automobilwoche Kongress:

Mehr Geschwindigkeit bei der Vernetzung gefordert

Player wird geladen...
Autor:
Klaus-Dieter Flörecke
kfloerecke@craincom.de
Oliver Bahns, T-Systems International, Carl Friedrich Eckhardt, BMW, Agnes Vogt, Automobilwoche, Jörg Oltrogge, Geschäftsführer Landesbetrieb Verkehr – Hamburg, Steffen Braun, Fraunhofer-Institut (Foto: Poblete)
Donnerstag, 17. November 2016, 00.03 Uhr
Eine höhere Geschwindigkeit bei den Umsetzung von Mobilitätskonzepten wünschen sich die Teilnehmer T-Systems Breakfast Session bei Projekten zum vernetzten Autos in der Stadt der Zukunft. Doch das ist längst nicht alles.


Ohne Partnerschaften wird das Thema Vernetzung in der Stadt der Zukunft nicht zu bewerkstelligen sein. Darin waren sich die Teilnehmer der T-Systems Breakfast Session zum Thema "Digital total: Das vernetzte Auto in der Stadt der Zukunft" einig. Steffen Braun, Leiter des Geschäftsfeldes "Mobilitäts- und Stadtsystem-Gestaltung" des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, verweist darauf, dass in den vergangenen Jahren beim Thema Mobilität schon viel erreicht worden sei. "Wir wissen aber noch nicht, wie die Puzzleteile zusammenpassen."

Carl Friedrich Eckhardt, Leiter Kompetenzzentrum Urbane Mobilität bei BMW, möchte unter anderem gerne die Lücke zwischen dem öffentlichen Personennahverkehr und dem Pkw-Besitz schließen. Die Digitalisierung haben diesen Raum für Kunden attraktiv gemacht. "Das ist eine riesige Chance die wir haben", ist er überzeugt.

Doch nicht nur er wünscht sich an der ein oder anderen Stelle mehr Geschwindigkeit bei der Realisierung vorn Projekten. Oliver Bahns, Senior Vice President Connected Mobility bei T-Systems International, hält bei neuen Mobilitätsformen in den Städten nicht fehlende Mittel als Hemmnis, sondern "die fehlende Geschwindigkeit bei den Umsetzungsprozessen".

Jörg Oltrogge, Geschäftsführer Landesbetrieb Verkehr - Hamburg, sieht Städte dabei teilweise mit der Herausforderung konfrontiert, dass die Industrie schnell Dinge umgesetzt sehen will, Stadtplaner jedoch häufig noch in alten Strukturen denken. Doch er ist optimistisch. Für Hamburg verspricht er jedenfalls einige spannende Projekte.

Einen ausführlichen Bericht über die Diskussionsrunde finden Sie in unserer Business Class.

Kommentare zum Video:
Das könnte Sie auch interessieren:
Die beliebtesten Inhalte der letzten 7 Tage:
17917
Zugriffe
Ein amerikanischer Journalist will den Namen des Mannes kennen, der die amerikanischen Behörden über die Abgas-Manipulationen bei Volkswagen informiert hat.
16816
Zugriffe
Radikaler Schnitt bei PSA Deutschland: Generaldirektor Albéric Chopelin wirft drei der ranghöchsten Manager des französischen Importeurs hinaus. Grund war offenbar eine aus dem Ruder gelaufene Marketingaktion mit Sixt Leasing sowie 1&1.
8572
Zugriffe
In Berlin läuft ein Prozess, der für die Volkswagen Bank teure Folgen haben könnte. Möglicherweise hat die Bank ihre Kunden nicht ordnungsgemäß belehrt.
7225
Zugriffe
Vom Tesla Model 3 hängt für das Unternehmen viel ab. Unternehmenschef Elon Musk will den Produktionsanlauf beschleunigen - mit einer riskanten Strategie.
7030
Zugriffe
General Motors beklagt die rechtswidrige Beschlagnahmung seines Werks in Venezuela durch die Behörden. Das Land steckt in einer Wirtschaftskrise, Millionen protestieren gegen den Präsidenten.
6514
Zugriffe
Dass ältere Diesel große Mengen Stickoxid ausstoßen, war bekannt. Nun aber sollen auch die modernen Motoren die Grenzwerte überschreiten - und zwar deutlich.
5280
Zugriffe
Umsatz und Gewinn des Autoherstellers BMW sind im ersten Quartal 2017 deutlicher gestiegen als erwartet. Das Unternehmen nennt dafür vor allem zwei Gründen.
4955
Zugriffe
Der Autobauer Daimler hat insgesamt 320.000 Euro an politische Parteien gespendet. Dabei bekamen allerdings nicht alle gleich viel – und einige gingen ganz leer aus.
4605
Zugriffe
Ein Brief, den VW-Konzernchef Matthias Müller an den Präsidenten der EU-Kommission geschickt hat, sorgt nun für Ärger.
4588
Zugriffe
Audi will mit dem Tochterunternehmen Autonomous Intelligent Driving das autonome Fahren in der Stadt voranbringen. Die Führungsriege ist nun komplett.