Die Kombivariante des Golf VII bietet bis zu 1620 Liter Laderaum. Das bei VW traditionell als Variant bezeichnete Modell kommt im August in den Handel.
Absatz von Toyota, General Motors und Volkswagen im Jahr 2012
Wolfsburg. Volkswagen hat auf dem Genfer Salon den neuen Golf Variant präsentiert. Nach der Kompaktlimousine Golf VII basiert deren Kombi-Version nun ebenfalls auf dem Modularen Querbaukasten (MQB). Der Einsatz dieser auch von Audi, Škoda und Seat verwendeten Architektur ermöglicht VW beim Golf Variant unter anderem eine Gewichtsreduktion von bis zu 105 Kilogramm im Vergleich zum Vorgänger. Ein noch wichtigeres Kriterium für Interessenten mit großem Gepäck dürfte das gestiegene Ladevolumen sein. Der Kofferraum des Fünfsitzers fasst nun 605 Liter, 100 mehr als beim Vorgänger. "Bis an die Lehnen der Vordersitze und unter das Dach beladen, bietet der neue Golf Variant gar ein Stauvolumen von 1620 Litern (Vorgänger: 1495 Liter)", schreibt VW. In die Schauräume kommt der Golf Variant im August. Die Preise beginnen bei 18.950 Euro. Das Leistungsspektrum der Motoren erstreckt sich zunächst von 85 bis 150 PS. Neu im Angebot ist der 110 PS starke TDI BlueMotion, der sich laut Hersteller mit 3,3 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer begnügt. Die CO2-Emissionen betragen 87 Gramm pro Kilometer. Zu den Rivalen des Golf Variant gehört neben dem Ford Focus Turnier auch der neue Octavia Combi der VW-Marke Škoda. Mit Blick auf sportlich orientierte Golf-Kunden hat VW in Genf eine Variant-Studie gezeigt, deren R-Line-Design laut Hersteller "eine Brücke in die Welt des GTI schlägt". Als Limousine wurde der neue Golf GTI in der Schweiz bereits im Serientrimm vorgestellt. Sein Motor leistet 220 PS, in der Performance-Ausführung sogar 230 PS. Für Diesel-Fans gibt es den Golf GTD mit 184 PS.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Auf der BMW-Hauptversammlung sprach sich Vorstandschef Norbert Reithofer gegen die neuesten CO2-Forderungen der EU aus. Er forderte von der Politik "verlässliche Rahmenbedingungen". Die neueste Forderung von 68 bis 78 Gramm CO2 pro Kilometer für 2050 sei "politisches Wunschkonzert" und habe "mit technischer Analyse oder Machbarkeit nichts, aber auch gar nichts, zu tun".
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.