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Renault einigt sich mit Arbeitnehmern
Renault-Produktion: Die Beschäftigten haben zugestimmt, für das gleiche Geld mehr zu arbeiten.
(Foto: Renault)
Autor:
Stefan Wimmelbücker
swimmelbuecker@craincom.de
Freitag, 08. März 2013, 17.26 Uhr
Vorstand und Mitarbeiter von Renault haben bei ihrem Streit um die Zukunft des Autobauers eine Einigung erzielt.

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München. Die Beschäftigten arbeiten mehr, ohne mehr Geld zu bekommen, Renault verpflichtet sich im Gegenzug dazu, kein Werk in Frankreich uz schließen. Das ist der Kern der Vereinbarung, die der französische Autohersteller mit seinen Mitarbeitern geschlossen hat. Dennoch bleibt es beim bereits angekündigten Abbau von 8500 Arbeitsplätzen bis 2016. Renault will die Kosten für die in Frankreich gebauten Fahrzeuge um 300 Euro pro Auto sinken.

Jährlich sollen mindestens 710.000 Autos in Frankreich gebaut werden, ab 2020 sollen es sogar 820.000 sein. Ein Teil der bisher in der Türkei und Portugal gebauten Fahrzeuge soll künftig wieder in Frankreich entstehen. Auch 80.000 Autos der Partner Nissan und Daimler sollen von französischen Bändern laufen.

Französische Medien feierten den Kompromiss als "historisch". Renault war in der Vergangenheit in Frankreich Vorreiter für Sozialstandards – jetzt erhoffen sich Wirtschaftsvertreter eine Signalwirkung in die andere Richtung. Der französische Industrieminister Arnaud Montebourg zeigte sich zufrieden mit de Kompromiss; er zeige, dass "Frankreich als Industriestandort attraktiv bleibt". Der Saat ist mit 15 Prozent an Renault beteiligt.
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