VW gibt am meisten Geld für Werbung aus, gefolgt von Daimler und Renault.
München. Die Beschäftigten arbeiten mehr, ohne mehr Geld zu bekommen, Renault verpflichtet sich im Gegenzug dazu, kein Werk in Frankreich uz schließen. Das ist der Kern der Vereinbarung, die der französische Autohersteller mit seinen Mitarbeitern geschlossen hat. Dennoch bleibt es beim bereits angekündigten Abbau von 8500 Arbeitsplätzen bis 2016. Renault will die Kosten für die in Frankreich gebauten Fahrzeuge um 300 Euro pro Auto sinken.
Jährlich sollen mindestens 710.000 Autos in Frankreich gebaut werden, ab 2020 sollen es sogar 820.000 sein. Ein Teil der bisher in der Türkei und Portugal gebauten Fahrzeuge soll künftig wieder in Frankreich entstehen. Auch 80.000 Autos der Partner Nissan und Daimler sollen von französischen Bändern laufen.
Französische Medien feierten den Kompromiss als "historisch". Renault war in der Vergangenheit in Frankreich Vorreiter für Sozialstandards – jetzt erhoffen sich Wirtschaftsvertreter eine Signalwirkung in die andere Richtung. Der französische Industrieminister Arnaud Montebourg zeigte sich zufrieden mit de Kompromiss; er zeige, dass "Frankreich als Industriestandort attraktiv bleibt". Der Saat ist mit 15 Prozent an Renault beteiligt.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.