Der Stuttgarter Premiumhersteller hat im Februar einen Rückgang in China um 47 Prozent verzeichnet. Insgesamt sanken die Verkäufe der Pkw-Sparte mit den Marken Mercedes und Smart um 5,9 Prozent gegenüber dem Februar 2012.
VW hat in Deutschland im ersten Quartal 2013 von allen Autoherstellern am meisten für Werbung ausgegeben.
Stuttgart. Der wichtige chinesische Markt bleibt für Mercedes schwierig. Der Absatz der Marke Mercedes-Benz ist im Februar um 47,2 Prozent auf 10.134 Fahrzeuge eingebrochen und hat den Gesamtabsatz ins Minus gezogen. Weltweit verzeichnete die Marke einen Rückgang des Verkaufsvolumens um 5,8 Prozent auf 90.083 Einheiten. Die Marke Smart verkaufte mit 7837 Fahrzeugen 5,7 Prozent weniger. Insgesamt sank der Absatz der Daimler-Pkw-Sparte um 5,9 Prozent auf 97.920 Einheiten. In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres liegt die Sparte bei 200.100 Einheiten mit 0,8 Prozent im Plus, die Marke Mercedes steigerte die Verkäufe um 1,8 Prozent auf 184.987 Einheiten. "Wir haben unseren Absatz in Nord- und Südamerika sowie in weiteren Wachstumsmärkten wie beispielsweise Japan oder Russland deutlich gesteigert. Auch in Deutschland und Westeuropa lagen wir im Februar über Marktniveau. Auf Weltebene konnten wir aber aufgrund von Basiseffekten in China das hohe Vorjahresergebnis nicht erreichen", so Mercedes-Vertriebschef Joachim Schmidt. Tatsächlich hat Mercedes im Februar 2011 in China eine außergewöhnlich hohe Absatzsteigerung von 60 Prozent ausgewiesen. Im gesamten Jahr hat die Marke mit dem Stern dort nur ein Plus von 1,5 Prozent erzielt. Absolut gesehen hat Mercedes im Februar dieses Jahr 9000 Fahrzeuge weniger als im Vorjahresmonat verkauft. Dies ist auch wesentliche Ursache für den weltweiten Absatzrückgang: Den Schwaben fehlen 5000 Einheiten zum Vorjahres-Februar. Für das laufende Jahr prognostiziert Mercedes ein steigendes Verkausfvolumen. " In den USA verzeichnete die Marke im Februar einen Zuwachs um 21,9 Prozent auf 22.040 Einheiten. Weitere Rückschläge verbuchte die Marke in Westeuropa: Auf dem Heimatmarkt Deutschland ging der Absatz um 15 Prozent auf 15.321 Fahrzeuge zurück, in Westeuropa lag er mit 19.773 Autos auf dem Niveau des Vorjahresmonats (+0,4 Prozent).
Das Automatikgetriebe macht Volkswagen Probleme: Nach Rückrufaktionen im großen Stil in China und Japan müssen nun auch in Australien Autos wieder in die Werkstatt. Der Konzern sieht keine Alternative zum Werkstattbesuch. Auslöser der Probleme sind verstopfte, heiße Großstadtdschungel.
Die Porsche Holding ist wieder ganz im Familienbesitz: Der Staatsfonds des Emirats Katar hat seinen Anteil von zehn Prozent an der Porsche SE an die beiden Familien Porsche und Piech verkauft.
Die Europäische Union hat Deutschland eine Frist gesetzt: Zehn Wochen hat die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge Zeit, die Einhaltung der Richtlinie zum Kältemittel in Klimaanlagen sicherzustellen – danach droht ein Verfahren.
Etwa 100.000 Personen haben sich weltweit bereits für eine Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 angemeldet, wie Vertriebsvorstand Ian Robertson auf dem Kongress der Automotive News Europe in Paris bekanntgab.
Beim Stuttgarter Automobilhersteller ist die erste Limousine der neuen S-Klasse-Baureihe vom Band gelaufen. Zum Produktionsstart zeigte sich Daimler- und Mercedes-Chef Dieter Zetsche zuversichtlich, das Absatzvolumen ausweiten zu können. Der neue Produktionsvorstand Andreas Renschler will das Werk Sindelfingen zu einem der effizientesten Standorte im Mercedes-Verbund machen.
Fondsmanager Michael Muders von Union Investment hat sich in einem Interview vehement gegen ein weiteres Engagement von Mercedes ausgesprochen: "Mercedes muss raus aus der Formel 1."