Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Ford startet eigenes Carsharing-Angebot
Carsharing made by Ford: Ab April will Ford deutschlandweit sein Netz mit "FORD2GO"-Stationen ausbauen. Partner sind die Ford-Händler und Flinkster. (Foto: Ford)
Nach jahrelangem Zögern startet Ford nun doch ein eigenes Carsharing-Angebot in Deutschland. Kooperationspartner sind die Ford-Händler und die Deutsche Bahn (DB). Alle drei Partner unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung, teilte Ford am Freitag mit.
Wo sollten die Autohersteller bei der Entwicklung am meisten investieren?
CO2-Reduzierung und Umweltschutz
Vernetzung und Internet im Auto
Qualitäts- und Premiumanspruch
Sicherheit und Unfallvermeidung
Vor allem die Zahl der Markenbetriebe ist zwischen 2000 und 2012 zurückgegangen.
Köln. Der Autobauer Ford reiht sich nun doch in die wachsende Schar der Carsharing-Anbieter unter den Autobauern in Deutschland ein und setzt dabei auf eine enge Verbindung mit dem DB-Mietwagenangebot Flinkster. Gemeinsam mit den Ford-Händlern und der Deutschen Bahn (DB) wurde die Plattform "FORD2GO" gegründet. Alle drei Partner unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung, teilte Ford am Freitag mit. Für die Händler aktiv wird die zum Ford-Partnerverband FPV gehörende Dienstleistungsgesellschaft (FHD). Die Händler verantworten dabei den Service rund um den Kunden und stellen die Fahrzeuge zur Verfügung. Die Deutsche Bahn in Gestalt ihrer Tochter DB Rent plant und entwickelt ein internetbasierendes Buchungssystem sowie eine iOS- sowie Android-App für mobile Endgeräte zur Teilnahme von privaten und gewerblichen Endkunden. Im zweiten Quartal diesen Jahres soll FORD2GO mit ausgewählten Händlern an den Start gehen, geplant ist dann im Jahresverlauf ein über ganz Deutschland verfügbares flächendeckendes Netz. Damit sei Ford der erste Automobilhersteller, der mit einem bundesweiten Carsharing-Angebot in Deutschland an den Start gehe, erklärte das Unternehmen. Besitzer der "FORD2GO"-Kundenkarte werden neben den Fahrzeugen, die über die Ford Händler angeboten werden, auch Zugriff auf die Fahrzeuge des "Flinkster"-Angebots der DB haben. Andere Carsharing-Anbieter wie Car2Go von Daimler und Flinkster von DB Rent sind aber ebenfalls schon in vielen Städten verfügbar. Auch Peugeot (Mu by Peugeot) und Citroen (Multicity) bauen derzeit ihre entsprechenden Angebote in Deutschland aus. Darüber hinaus ist auch BMW (Drive Now) in dem neuen Geschäftsfeld gemeinsam mit Sixt aktiv.
Ford erwartet ein profitables Geschäftsfeld Mit dem neuen Geschäftsfeld will Ford durchaus auch neue Kunden für Ford-Neuwagen gewinnen. "FORD2GO" sei ein profitables Geschäftsfeld, das auch positive Impulse hinsichtlich der Kundengewinnung setzen werde, erklärte das Unternehmen. "Wir gehen mit "FORD2GO" einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität," sagte Ford-Deutschlandchef Bernhard Mattes. Er sehe ein hohes Wachstumspotential für Privat- und Gewerbekunden. DB-Rent-Chef Rolf Lübke sagte: "Durch die Kooperation mit Ford wächst unser erfolgreiches Flinkster-Angebot kontinuierlich weiter. Dies ist nicht nur eine Auszeichnung für die bisherigen Erfolge, sondern es steigert somit auch weiterhin die Attraktivität von Flinkster." Flinkster verfügt in Deutchland über rund 2800 Autos in 140 Städten und damit über das flächengrößte Carsharing-Netz in Deutschland. Es umfasst 800 Stationen, darunter alle großen ICE-Bahnhöfe. Weitere 2000 Fahrzeuge können in Österreich, der Schweiz und den Niederlanden gebucht werden. Rund 215.000 Kunden sind nach Angaben des Unternehmens bei Flinkster angemeldet.
Carsharing gewinnt zunehmend Anhänger. Die Berater von Frost & Sullivan erwarten, dass die Zahl der Kunden in Europa von derzeit rund 700.000 bis zum Jahr 2020 auf 15 Millionen... » mehr lesen
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.