Die Handelsgruppe hat die beiden Skoda-Betriebe des insolventen Dortmunder Unternehmens mit Wirkung zum 1. März übernommen. Beide sollen fortgeführt werden, auch die meisten Mitarbeiter werden übernommen.
Spezial Autohandel in Deutschland 2012
Immer wieder Ärger ums Geld
Die aktuelle IFA-Studie zu Margen- und Bonussystemen zeigt, dass die Hersteller über qualitative Boni den stationären Handel stärken und das Internetgeschäft unattraktiv machen wollen.
Dortmund. Die Hülpert Gruppe hat die beiden Skoda-Autohäuser des insolventen Autoforums Dortmund übernommen. Dadurch werden beide Betriebe gesichert, 45 von 50 Jobs bleiben bestehen, wie Insolvenzverwalter und Hülpert am Freitag mitteilten. Die Handelsgruppe wächst damit auf insgesamt zwölf Standorte. Die Übernahme sei ein folgerichtiger Schritt, erklärte Hülpert-Geschäftsführer Michael Sprenger. Mit der Erweiterung auf die Marke Skoda vergrößere man das Spektrum für seine Kunden. Nun müsse man die Situation der beiden Autohäuser genau analysieren, um weitere strukturelle Verbesserungen vorzunehmen. Zudem bedankte er sich bei Skoda für die Unterstützung während der Übernahme. Das Autoforum Dortmund hatte Ende November 2012 Insolvenz beantragen müssen. Der Geschäftsbetrieb war aber weitergeführt worden. Die Hülpert Gruppe gehört mit einem Jahresumsatz von 247 Millionen Euro im Jahr 2012 und rund 9.000 verkauften Fahrzeugen zu den Schwergewichten der Branche. Neben Skoda hat sie VW, VW Nutzfahrzeuge, Audi und Porsche im Portfolio.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Auf der BMW-Hauptversammlung sprach sich Vorstandschef Norbert Reithofer gegen die neuesten CO2-Forderungen der EU aus. Er forderte von der Politik "verlässliche Rahmenbedingungen". Die neueste Forderung von 68 bis 78 Gramm CO2 pro Kilometer für 2050 sei "politisches Wunschkonzert" und habe "mit technischer Analyse oder Machbarkeit nichts, aber auch gar nichts, zu tun".
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.