Im Rahmen einer Neuorganisation bei Formel D, einem Dienstleister für Lösungen im Produktionsprozess für die Automobil- und Zulieferindustrie, haben die bisherigen Alleineigentümer, die Unternehmensgründer Viola Metzner und Hans-Josef Orth die Geschäftsführung vollständig auf ein vierköpfiges Management-Team übertragen. Zudem hat sich der Finanzinvestor Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) mehrheitlich an Formel D beteiligt.
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Troisdorf/Frankfurt am Main. Die Formel D Group, ein Dienstleister für Lösungen entlang des gesamten Produktentstehungsprozesses für die Automobil- und Zulieferindustrie hat die Weichen neu gestellt. Die bisherigen Alleineigentümer, die Unternehmensgründer Viola Metzner und Hans-Josef Orth, haben die Geschäftsführung vollständig auf ein vierköpfiges Management-Team übertragen, das aus den langjährigen Formel D-Führungskräften Maurizio Carroccia, Holger Jené, Jürgen Laakmann und Carlos Vila besteht. Im Rahmen der Neuorganisation hat sich der Finanzinvestor Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) mehrheitlich an Formel D beteiligt. Entscheidend für die Auswahl des Investors waren die langjährige Erfahrung der DBAG im Automotive-Bereich und das gemeinsame Ziel, das Wachstum und die weitere Internationalisierung von Formel D nachhaltig zu unterstützen, heißt es bei Formel D. Der Vollzug der Anteilsübertragung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden. Die neue Gesellschafterkonstellation soll zugleich für ein Höchstmaß an Kontinuität sorgen: Zum einen bleiben die beiden Unternehmensgründer Viola Metzner und Hans-Josef Orth weiterhin am Unternehmen beteiligt, zum anderen hat sich das vierköpfige-Geschäftsführungs-Team im Rahmen eines Management-Buy-outs ebenfalls an Formel D beteiligt. Die Unternehmensgründer werden sich zwar aus der aktiven Geschäftsführung zurückziehen, das Management-Team jedoch bei der Weiterentwicklung des Unternehmens in den kommenden Jahren beratend unterstützen.
Zukunftsgerichtete Nachfolgeregelung Anlässlich der Vertragsunterzeichnung erklärte Unternehmensgründer Hans-Josef Orth: "Nach 20 erfolgreichen Jahren an der Spitze von Formel D ist für Viola Metzner und mich jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um im Rahmen einer zukunftsgerichteten Nachfolgeregelung das Unternehmen in gute Hände zu legen." Viola Metzner: "Formel D verfügt über ein erfahrenes Führungs-Team, das sich unseren Werten in Bezug auf Mitarbeiterführung und Kundennutzen verpflichtet fühlt und das Unternehmen in unserem Sinne weiterentwickeln wird." Aus Sicht der DBAG ergänzte Vorstandsmitglied Rolf Scheffels: "Wir wollen Formel D dabei unterstützen, seine hervorragende Marktposition als technischer Dienstleister der Automobilindustrie durch innovative, hochwertige Angebote weiter auszubauen und das bisherige schnelle Wachstum nachhaltig fortzusetzen. Wir freuen uns, dass wir die Nachfolge auf der Gesellschafterebene dieses erfolgreichen Familienunternehmens sicherstellen und das Management in den kommenden Jahren begleiten können." Für das vierköpfige Geschäftsführer-Team erklärte Maurizio Carroccia: "Die Lebensleistung von Viola Metzner und Hans-Josef Orth ist für meine Kollegen und mich Verpflichtung und Ansporn zugleich. Formel D ist in unseren Marktsegmenten inzwischen so stark positioniert, dass wir auf dieser Basis nun eine neue Wachstumsstufe zünden und die internationale Expansion unseres Geschäfts weiter vorantreiben können. Dafür sind in unserem Geschäft immer wieder unternehmerische Entscheidungen notwendig, die wir mit der DBAG im Rücken und einem klaren gemeinsamen Verständnis über die langfristige Entwicklungsstrategie umsetzen wollen. Gleichzeitig wissen wir es sehr zu schätzen, dass uns unsere Firmengründer weiter beratend zur Seite stehen. Durch diese Konstellation ist sowohl für unsere Kunden als auch für unsere Mitarbeiter ein Maximum an Kontinuität gewährleistet."
Technische Gesamtlösungen Formel D ist 1993 gegründet worden und erbringt seine Dienstleistungen für renommierte Automobilhersteller und -zulieferer entlang des gesamten Produktentstehungsprozesses: von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum After Sales. Das Unternehmen berät Automobilhersteller und Zulieferer, erbringt maßgeschneiderte Dienstleistungen und stellt seinen Kunden sowohl Mitarbeiter als auch technische Gesamtlösungen zur Verfügung. Dabei konzentriert sich Formel D schwerpunktmäßig auf Dienstleistungen, die sich rund um das Thema Qualität drehen. Im Jahr 2012 erzielte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von rund 130 Millionen Euro. Aktuell beschäftigen die Troisdorfer 2500 Mitarbeiter, mehr als die Hälfte davon in Deutschland. Die höchsten Umsatzanteile erzielt Formel D mit seinen Aktivitäten im Geschäftsfeld "QUALIFYing", also mit Dienstleistungen, durch die die Qualität von Produkten und Prozessen in der gesamten Lieferkette der Automobilindustrie optimiert wird. Eine typische Dienstleistung ist zum Beispiel das Quality Confirmation Center (QCC), das der Qualitätsabsicherung von Produktionslinien dient. Das zweitgrößte Geschäftsfeld ("CARing") bilden Montagetätigkeiten an fertig produzierten Serienfahrzeugen im Rahmen von Um- und Nachrüstungen sowie der Auf- und Umbau von Sonder- beziehungsweise Versuchsfahrzeugen. Aktuell ist Formel D an 64 Standorten tätig, 21 davon liegen in Deutschland. Schon im ersten Jahr nach Firmengründung wurde die erste europäische Niederlassung aufgebaut, zwei Jahre später der erste nicht-europäische Standort. Heute ist Formel D weltweit in der Nähe seiner Kunden präsent, allen voran in den Wachstumsmärkten USA, Brasilien, Russland, Indien und China.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.