Hans Dieter Pötsch, der Finanzvorstand von Volkswagen, hat in einem Interview betont, dass Deutschland von dem Rekordgewinn seines Konzern profitiere, weil VW dank seines Erfolges hohe Steuern zahle.
Die Rangliste der in Deutschland verbrauchten Biokraftstoffe führt seit Jahren mit deutlichem Abstand Biodiesel an.
Frankfurt. Der deutsche Staat profitiert vom Rekordgewinn bei Volkswagen, denn der Konzern zahlt mehrere Milliarden Euro Steuern. Darauf hat Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" hingewiesen. "Wir zahlen dort Steuern, wo wir wertschöpfend tätig sind – das Gros in Deutschland. Schon im vergangenen Jahr hat VW demnach rund fünf Milliarden Euro Ertragssteuern gezahlt - "in echtem Geld", wie Pötsch betont, "allein in Deutschland mehr als drei Milliarden Euro".
Mit Konzernen, "die ihre Steuern optimieren, indem sie günstige Standorte mit eher virtuellen Aktivitäten aufsuchen", sei VW nicht zu vergleichen, sagte Pötsch. "Für Volkswagen sage ich klipp und klar: Wir haben solche Spiele nie betrieben. Good citizenship ist für uns extrem wichtig." Sein Gehalt für 2012 sei aufgrund der geänderten Vergütungsregeln um mehr als eine Million Euro geschrumpft. "Natürlich werden meine Kollegen und ich jetzt mit keinem Deut weniger Einsatz und Freude für Volkswagen arbeiten als bisher."
Die Akzeptanz in der Bevölkerung sei für VW besonders wichtig, weil der Konzern jedes vierte Auto in Europa verkaufe. Deshalb müsse das Führungspersonal die Sympathie der Leute wecken. "Es war wichtig für uns, zu zeigen, dass wir da genau hinschauen, genau hinhören, und bereit sind, die Konsequenzen zu tragen." Wegen des deutlichen Wachstums des Konzern und seiner Erträge sei eine neue Skalierung der Boni angebracht gewesen.
Für "nachvollziehbar" hält er den Kurssturz nach Bekanntgabe des Rekordgewinns am Freitag:; "Die Aktie war sehr gut gelaufen, dann ist eine kleine Korrektur normal", sagte der Vorstand. Auch den vorsichtigen Ausblick hält er für richtig: " Das konjunkturelle Umfeld bleibt labil. 2012 sind wir im ersten Quartal mit Rückenwind überdurchschnittlich gestartet, dieses Jahr werden wir bei Gegenwind in den ersten drei Monaten klar darunter liegen." Im Rest des Jahres kann der Rückstand seiner Meinung nach aber aufgeholt werden. "Wenn wir das schaffen, wird auch 2013, trotz des schwierigen Umfelds, ein gutes Jahr für unser Unternehmen."
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.