Einem Agenturbericht zufolge will der französisch-japanische Autokonzern Renault-Nissan einen neuen Produktionsstandort in Indien errichten. Dort sollen Billigautos gebaut werden.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Übersicht über die Werke der Autobauer Renault, Peugeot und Citroen in Frankreich
München. Renault-Nissan plant den Bau eines neuen Werks in Indien. Dort sollen ab Mitte 2014 Fahrzeuge von Nissans Billigmarke Datsun für Schwellenländer produziert werden, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" berichtet. Der Konzern will etwa 30 Milliarden Yen, etwa 320 Millionen US-Dollar, investieren.
Neben den Datsun-Modellen sollen in dem neuen Werk noch neue, billige Modelle von Renault von den Bändern laufen. In seiner Fabrik in Chennai baut Renault-Nissan bereits jährlich 400.000 Autos. Mit dem neuen Standort soll die Kapazität in Indien auf jährlich 600.000 Fahrzeuge steigen.
Nissan belebt die alte Marke Datsun als Billigmarke für Schwellenländer wieder. In dem neuen Werk soll ein neues Modell für Indien gebaut werden. Nissan will damit seinen Marktanteil in Indien erhöhen, wo Marken wie Maruti-Suzuki, Tata und Hyundai dominieren.
Wer sich frühmorgens vom Stadtkern Bangalores im Stop-and-go-Verkehr durch das Gewimmel von knatternden Zweirädern, qualmenden Lastwagen und mutig Gas gebenden Motorrikschas ins... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.