Der französische Zulieferer Valeo hat 2012 den Umsatz um 8,2 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro verbessert. Die operative Umsatzmarge lag mit 6,2 Prozent knapp unter dem Vorjahreswert von 6,5 Prozent. Wachstumstreiber waren für den Anbieter von Klimaanlagen, Antriebs- und Lichttechnik sowie Fahrerassistenzsystemen die Märkte Asien und Nordamerika.
Prognose zur Entwicklung des weltweiten Markts für Fahrzeugvernetzung in den Jahren 2013 bis 2020 in Milliarden Euro
Paris. Der französische Zulieferer Valeo hat 2012 den Umsatz um 8,2 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro gesteigert. Davon entfielen 9,9 Milliarden Euro auf die Erstausrüstung, was einem Anstieg von acht Prozent entspricht. Die Wachstumsmärkte waren dabei vor allem Asien und Nordamerika. Der operative Gewinn stieg beim Anbieter von Antriebsstrang-, thermischen und Fahrerassistenzsystemen sowie Lichttechnik um drei Prozent auf 725 Millionen Euro. Das entspricht einer operativen Marge von 6,2 Prozent vom Umsatz. Ein Jahr zuvor lag der Wert bei 6,5 Prozent. Damit habe das Unternehmen beim operativen Gewinn leicht über den Erwartungen des Vorjahres gelegen, erläuterte Vorstandschef Jacques Aschenbroich. Vor allem vor dem Hintergrund des in der Vergangenheit schwachen europäischen Marktes zeigte sich der Valeo-Chef mit dem Ergebnis zufrieden. "Die Rendite bleibt auf einem hohen Niveau", so der Manager. Damit liege das Unternehmen im vorgegebenen Zielkorridor von sechs bis sieben Prozent aus dem Frühjahr 2011. Mittelfristig strebt Aschenbroich eine Marge von mehr als sieben Prozent an. Er kündigte zudem an, dass die Dividende um sieben Prozent auf 1,50 Euro pro Aktie erhöht wird. Der Manager arbeitet weiter daran, "die Abhängigkeit vom europäischen Markt zu verringern". So trug Asien im vergangenen Jahr 27 Prozent zum Umsatz in der Erstausrüstung bei. 2011 waren er noch 22 Prozent. Auf Westeuropa entfielen 2012 nur noch 38 Prozent des Umsatzes. Ein Jahr zuvor waren es noch 44 Prozent. Valeo erwirtschaftete im Jahr 2012 insgesamt 29 Prozent der Umsätze in der Erstausrüstung mit deutschen und 28 Prozent der Umsätze mit asiatischen Kunden. Französische und nordamerikanische Kunden liegen mit jeweils 18 Prozent auf Rang drei.
Aschenbroich blickt zuversichtlich in die Zukunft Zu den wichtigen Innovationen zur CO2-Reduktion des vergangenen Jahres zählten unter anderem Hybridtechnik, Start-/Stopp-Systeme, Doppelkupplungen und LED-Technik. Die Quote für den Bereich Forschung und Entwicklung liegt nahezu unverändert bei 5,1 Prozent. Der Auftragseingang lag 2012 mit 15,8 Milliarden Euro auf einem neuen Rekordwert. Laut Aschenbroich basieren davon 28 Prozent auf Innovationen. Für 2013 rechnet der Valeo-Chef für Europa mit einer vier Prozent geringeren Autoproduktion. Weltweit erwartet er ein Plus von einem Prozent. Einen weiteren Anstieg bei den Rohmaterialpreisen sieht er nicht. Dort soll das Niveau von 2012 in etwa gleich bleiben. Insgesamt sieht er das Unternehmen auf dem richtigen Weg. Er ist zuversichtlich, dass sich Valeo in allen wichtigen Regionen stärker als der Markt entwickeln wird. Zudem hofft er auf eine Erholung des europäischen Marktes in der zweiten Hälfte dieses Jahres. Den operativen Gewinn erwartet er in etwa auf Vorjahresniveau.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
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Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.