Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Mercedes wird Autovermieter
Franz Reiner: Der Manager steht seit August 2011 an der Spitze der Mercedes-Benz Bank und verantwortet im Vorstand der Finanzdienstleistungssparte das Europa-Geschäft. (Foto: Daimler)
Die Mercedes-Bank will zusammen mit den Niederlassungen für jedermann Fahrzeuge zur Miete anbieten, verstärkt ins Ausland expandieren und das Flottenmanagement internationalisieren. Dies kündigte Bank-Chef Franz Reiner an.
Wichtige Kennzahlen des Autobauers Daimler im ersten Quartal 2013
Stuttgart. Die Mercedes-Benz Bank will ihr bestehendes Dienstleistungsportfolio verstärkt in Europa anbieten und startet mit der Autovermietung ein neues Geschäftsfeld. "Wir erweitern unser Geschäftsmodell von der reinen Autobank mit Leasing, Finanzierung und Direktbankgeschäft weiter in Richtung Dienstleistungen rund um alle Themen der Mobilität", kündigt Bank-Chef Franz Reiner bei einem Pressegespräch zum vergangenen Geschäftsjahr an. Konkret wird das konzerneigene Geldinstitut von Daimler in das Pkw-Vermietgeschäft einsteigen. In den Niederlassungen in Deutschland und fünf weiteren europäischen Ländern will der Stuttgarter Autohersteller unter dem Namen "Mercedes-Benz Rent" Fahrzeuge an jedermann vermieten. Das kann ein Cabrio für das Wochenende ebenso sein wie ein Kombi für den Urlaub. Derzeit wird die Vermietung in Deutschland in 19 Niederlassungen angeboten. Bis zur Jahresmitte sollen alle über den neuen Service verfügen. "Wir sind mit diesem Geschäft bereits profitabel und streben bis 2020 einen Umsatz von 100 Millionen Euro an", so Reiner. Wie alle anderen Autohersteller auch, bietet Mercedes den Kunden im Servicefall ein Mietfahrzeug an. Nun öffnen die Stuttgarter die Dienstleistung und zielen damit vor allem auf Nicht-Mercedes-Fahrer. Darüber hinaus will Reiner die Bank-Geschäfte in Europa ausweiten und mit der Produktoffensive der Pkw-Sparte wachsen. Die Basis für die Expansion bildet die solide Bilanz der Bank. "Die Mercedes-Bank ist durch und durch gesund. Wir sind 2012 profitabel gewachsen, haben die Kreditrisiken gut im Griff und mit unserem Direktbankgeschäft verfügen wir über eine solide Refinanzierungsbasis. Mit unserer Profitabilität liegen wir über der von uns angestrebten Eigenkapitalrendite von 17 Prozent", so Reiner. Das Finanzinstitut hat nach eigener Aussage einen "signifikanten Beitrag zum operativen Gewinn der Muttergesellschaft beigesteuert. Die hauptsächlich in Deutschland tätige Bank gehört zur Sparte Daimler Financial Services, die im vergangenen Geschäftsjahr den Umsatz um zwölf Prozent auf 13,5 Milliarden Euro gesteigert hat, gleichzeitig aber einen Rückgang des Gewinns vor Zinsen und Steuern (EBIT) um zwei Prozent auf 1,292 Milliarden Euro ausgewiesen hat. Die Eigenkapitalrendite sank von 25,5 auf 21,9 Prozent. Als Grund nannte Daimler geringere Zinsmargen, höhere Risikokosten und Investitionen in die Ausweitung des Produktportfolios.
Neugeschäft soll weiter zulegen Die Mercedes-Bank fördert mit Finanzierungs-, Leasing-und Versicherungsangeboten den Pkw-und Nutzfahrzeugabsatz von Daimler. Außerdem unterstützt sie die eigenen Händler bei der Finanzierung ihres Geschäfts und ihrer Flotten. In einem schwierigen deutschen Markt stieg das Gesamtvolumen aller betreuten Leasing-und Finanzierungsangebote um fünf Prozent auf 17,8 Milliarden Euro. Das Neugeschäft wuchs um ein Prozent auf die neue Bestmarke von 9,1 Milliarden Euro. Der Bestand an Versicherungsverträgen erhöhte sich um sechs Prozent auf rund 260.000 Einheiten. Der Vertragsbestand bei Komplettpaketen aus Bausteinen wie Leasing, Versicherung, Service und Wartung kletterte um sieben Prozent auf knapp 160.000 Policen. Das Flottenmanagement legte um sechs Prozent auf fast 280.000 Verträge zu. Ein weiteres Standbein der Bank ist das Einlagengeschäft zum Beispiel mit Tagesgeldkonten. Im vergangenen Jahr wuchsen die Einlagen um zehn Prozent auf 12,1 Milliarden Euro. In diesem Jahr rechnet der Manager mit weiterem Wachstum bei Vertragsbestand und Neugeschäft. Dazu soll einerseits die Wachstumsinitiative der Pkw-Sparte beitragen, die vor allem in der Kompaktklasse das Fahrzeugangebot stark ausweiten will. Außerdem kommen in diesem Jahr die neue S-Klasse und die komplett überarbeitete E-Klasse auf den Markt. Neben dem Einstieg in das Vermietgeschäft ist ein wichtiges strategisches Wachstumsfeld das Flottenmanagement. Hier soll Daimler Fleet Management verstärkt Kunden im Ausland erobern. Außerdem will die Bank mehr Finanzdienstleistungsprodukte für Gebrauchtfahrzeuge anbieten. Auch die zwischendurch gebremste Expansion ins europäische Ausland rückt wieder in den Fokus. Zu den bestehenden Bank-Niederlassungen in Großbritannien und Spanien, die Händlerfinanzierungen anbieten, sollen nun weitere kommen - unter anderem in Frankreich. "Unsere gute Refinanzierungsbasis gibt uns jederzeit die Möglichkeit, das geplante Wachstum auch unabhängig von den Finanzmärkten zu finanzieren", so Reiner.
Mercedes steigt ins Autovermietgeschäft ein. In fünf europäischen Ländern will der Stuttgarter Premiumhersteller künftig in den eigenen Niederlassungen Mietfahrzeuge anbieten... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
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Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.