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Klatten soll Aufsichtsrat von SGL führen
SGL-Werk in Wackersdorf: Bei der SGL Group werden Glasfasern hergestellt, die zu Karosserien verarbeitet werden können. (Foto: SGL Group)
Dienstag, 19. Februar 2013, 14.51 Uhr
Die Unternehmerin Susanne Klatten soll einem Agenturbericht zufolge neue Chefin des Aufsichtsrats des Carbonherstellers SGL werden. Stellvertretende Chefin des Aufsichtsrats ist sie bereits, zudem gehört ihr die Mehrheit am Unternehmen.
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Frankfurt. Susanne Klatten soll neue Chefin des Aufsichtsrats von SGL Carbon werden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ungenannte Quellen. Klatten ist bereits stellvertretende Aufsichtsratschefin und besitzt über ihre Beteiligungsgesellschaft Skion die Mehrheit an SGL. Der bisherige Chef des Aufsichtsrats, Max Dietrich Kley, scheidet aus Altergründen am 30. April aus.
Klatten hält 27 Prozent der Anteile an SGL, weitere 16 Prozent hält BMW, bei der sie ebenfalls Großaktionärin ist. Zu den weiteren Aktionären gehören Volkswagen und der Anlagenbauer Voith. Die Firma ist heiß begehrt, weil sie zu den wenigen Produzenten von Carbon gehört. Die Kunstfaser gilt als Schlüsseltechnologie für den Bau leichter Karosserien, was im Hinblick auf den Verbrauch immer wichtiger wird. Auch für den Bau von Elektrofahrzeugen, die ihre schweren Batterien ausgleichen müssen, ist Leichtbau von entscheidender Bedeutung. Das für den Herbst angekündigte Elektroauto BMW i3 soll eine Carbonkarosserie haben, die von einem Gemeinschaftsunternehmen von BMW und SGL stammt.
Als Audi im Jahr 1994 mit dem A8 seine Leichtbaustrategie startete, war dies vor allem ein schlagkräftiges technologisches Argument im Wettbewerb der Premium-Autobauer. Inzwischen ... » mehr lesen
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
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Die neue chinesische Automarke mit großen internationalen Ambitionen nutzt als erster Autohersteller weltweit die Cloud-Plattform Windows Azure von Microsoft. Marktstart ist in der zweiten Jahreshälfte in China.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.