Montag, 18. Februar 2013, 16.01 Uhr
Die Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK bietet Software-Entwicklern zwei Prototyping-Plattformen zum Testen von Software-basierten Fahrzeug-Funktionen, insbesondere von Infotainment- und Fahrerassistenzsystemen.
Hintergrunddaten zum Thema:
25/2012
Die Hersteller fordern wieder Preisnachlässe wie vor der Krise. Als Maßstab gelten die Preise der Zulieferer in China.
13/2012
Conti und Bosch-Mahle trumpfen auf
Der Markt für Turbolader kommt stärker in Schwung - US-Zulieferer reagieren gelassen auf die neue Konkurrenz aus Deutschland
03/2012
Bosch und Denso mit Kopf-an-Kopf-Rennen
Großes Stühlerücken im Zulieferer-Ranking
Bosch musste in der vergangenen Dekade seine Top-Position zweimal zurückerobern - Koreaner und Chinesen im Aufwind
München. Die Fraunhofer ESK (Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik) bietet Software-Entwicklern zwei Prototyping-Plattformen zum Test von Software-basierten Fahrzeug-Funktionen, insbesondere von Infotainment- und Fahrerassistenzsystemen. Damit können Automobilhersteller und -zulieferer echtzeitfähige und sicherheitskritische Anwendungen sowie grafisch anspruchsvolle Benutzerschnittstellen überprüfen. Aktuell besteht das Automotive Realtime Prototyping System (ARTiS) aus zwei Varianten: ARTiS-RT für Echtzeitanwendungen und ARTiS-XT mit deutlich höherer Rechenleistung. Die Prototyping-Plattformen sind dabei speziell auf Automotive-Anforderungen zugeschnitten. Die ESK-Ingenieure zeigen ARTiS-RT und ARTiS-XT auf der Messe embedded world 2013 (26. bis 28. Februar) in Halle 5, Stand 5-228.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Zulieferer Mahle übernimmt die Mehrheit am Klimaanlagenspezialisten Behr. Dies teilte Mahle am Donnerstag mit.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.