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VW erhöht den Druck auf den Handel
Erfolgreicher Abschluss im Autohaus: Viele VW-Verkäufer fühlen sich von der zunehmenden Zahl von Mystery-Shoppings unter Druck gesetzt. (Foto: Fotolia)
Um die Kundenzufriedenheit zu steigern, hebt VW die Zahl der unangekündigten Testkäufe im Autohandel erheblich an. Der Konzern plant, in diesem Jahr 20.520 so genannte Mystery Shoppings in rund 1500 Autohäusern durchzuführen. Viele Verkäufer fühlen sich durch die verstärkten Kontrollen unter Druck gesetzt.
Die Hersteller führen mit ihren Niederlassungen in den großen Städten einen Wettbewerb um das größte Prestigeobjekt. Eigenständige Händler können da nicht mithalten.
München. Der Volkswagen-Konzern weitet seine unangekündigten Testkäufe in Autohäusern massiv aus und steigert damit den Druck auf seine Handelspartner. In einem internen Schreiben, das Automobilwoche vorliegt, kündigt VW an: "Bei Vollhändlern werden abhängig von der Größe ein, zwei oder drei Tests im Monat durchgeführt." Bei den 50 größten Händlern sind 36 Tests pro Jahr geplant, 150 Partner müssen mit 24 Mystery-Shoppern rechnen, auf 959 Händler entfällt jeweils ein Dutzend Besuche der Testkäufer. Insgesamt sind 20.520 so genannte Mystery Shoppings in rund 1500 Autohäusern angekündigt.
Volkswagen will so die Kundenzufriedenheit weiter steigern, jedoch fühlen sich viele Verkäufer durch die verstärkten Kontrollen unter Druck gesetzt. "VW schürt die Angst", klagt ein VW-Verkäufer aus Bayern. "Bei jedem Besucher überlegt man jetzt, ob das ein Mystery-Shopper ist." Burkhard Weller, Chef der Wellergruppe, verzeichnete 2012 "im Schnitt pro Quartal einen Besuch pro Standort". Für 2013 rechnet er mit zwei bis vier Besuchen pro Quartal.
Umstritten sind die Tests auch, weil nur ein Gedächtnisprotokoll angefertigt wird, das erst Wochen später beim Verkäufer ankommt. Testkäufer von Herstellern wie Toyota geben sich dagegen sofort nach dem Gespräch im Handel zu erkennen.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
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Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.