Sonntag, 17. Februar 2013, 07.30 Uhr
Die Werkstattkette steckt tief in den roten Zahlen. Im von Juli bis Dezember 2012 laufenden ersten Geschäftshalbjahr stieg der Verlust des Unternehmens gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 50,5 Prozent
Hintergrunddaten zum Thema:
05/2013
Wichtige Kennzahlen der Werkstattkette ATU von Juli bis Dezember 2012.
04/2013
Vor allem die Zahl der Markenbetriebe ist zwischen 2000 und 2012 zurückgegangen.
13/2012
Wo Peugeot weit vor Porsche liegt
Beim Automobilwoche Award Autohandel siegten die Franzosen
unter den Volumenmarken - Mini bei Premium vorn
Weiden. Die Werkstattkette ATU rutscht immer tiefer in die roten Zahlen. Im von Juli bis Dezember 2012 laufenden ersten Geschäftshalbjahr stieg der Verlust des Unternehmens gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 50,5 Prozent auf 45 Millionen Euro, wie aus dem nicht öffentlichen Geschäftsbericht hervorgeht, der der Automobilwoche vorliegt. Zugleich sank der Umsatz um 3,9 Prozent auf 629,7 Millionen Euro.
Auch in den ersten Wochen des Jahres 2013 lag der Umsatz unter Vorjahresniveau. "Die schwache Geschäftsentwicklung hat sich zu Beginn des Jahres fortgesetzt", schreibt ATU im Geschäftsbericht. Die bereits 2012 begonnenen Kosteneinsparungen sollen nun fortgesetzt werden. Zudem will das Unternehmen das Angebot bei komplexeren Reparaturen ausbauen und so zusätzliche Kunden gewinnen.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Zulieferer Mahle übernimmt die Mehrheit am Klimaanlagenspezialisten Behr. Dies teilte Mahle am Donnerstag mit.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.