Neuwagen der Marke werden in Deutschland seit Ende Januar nicht mehr verkauft. Die meisten Ex-Händler des japanischen Autobauers setzen nun auf Service. Alternativen sind nicht so leicht zu bekommen.
Die Rangliste der in Deutschland verbrauchten Biokraftstoffe führt seit Jahren mit deutlichem Abstand Biodiesel an.
München. Daihatsu hat Ende Januar seinen Neuwagenvertrieb in Deutschland eingestellt. Die meisten der rund 350 Händler, die die japanische Marke verkauften, machen nun mit einem Servicebetrieb weiter, wie Udo Auchter, der Vorsitzende des weiterhin existierenden Verbands der Daihatsu-Vertragspartner, sagt. Rund 250 Händler, so schätzt er, haben einen Vertrag mit der Emil-Frey-Gruppe unterschrieben, die sie mit Ersatzteilen beliefert. Genaue Zahlen liegen ihm allerdings nicht vor. Bei Emil Frey heißt es auf Anfrage: "Das Daihatsu-Servicenetz ist nahezu identisch geblieben. Einige Partner haben das Ende des Vertrages mit Daihatsu Deutschland zum Anlass genommen, in den Ruhestand zu gehen." Zudem könnte es sein, dass sich noch weitere Werkstätten entschlössen, den Servicevertrag zu unterzeichnen. Die Gruppe übernimmt auch andere Aufgaben, die der Hersteller nach seinem Rückzug nicht mehr leistet. So hat sie inzwischen die Seite daihatsu.de, die vorübergehend abgeschaltet war übernommen. Darauf gibt es nun unter anderem eine Suchmöglichkeit nach Servicebetrieben.
Restbestand 126.769 Autos So mancher Ex-Händler dürfte künftig mehr verdienen, glaubt Auchter. Der bisherige Autohandel habe Kosten verursacht, die sich durch oftmals nur zehn verkaufte Fahrzeuge pro Jahr nicht decken ließen. Man müsse nur an die Kosten für Signalisation und Vorführwagen denken. Zudem seien auch die Werkstattkosten für Tester und das Teilebestellsystem bei Emil Frey nun deutlich niedriger als zuvor. Dennoch schmerze es die Händler, das Verschwinden ihrer Marke zu sehen, sagt Auchter. Und man dürfe nicht vergessen, dass auch das Thema Service für Daihatsu-Autos nicht ewig weitergehen werde. Am 1. Januar 2013 waren in Deutschland 126.769 Fahrzeuge der Marke zugelassen. Das werde weniger, durch den Verschleiß und mit jedem Crash. Irgendwann sei das Thema gegessen. Eine neue Marke zu finden sei für die kleineren unter den Betrieben schwierig, betont der Verbandsvorsitzende. Für die Anforderungen der Hersteller seien sie oft zu klein und nicht finanzstark genug. Einige Dutzend Betriebe hätten allerdings schon zuvor eine zweite Marke gehabt.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
War das nur ein Missverständnis, oder vielleicht doch eher Missmanagement? Opel hat am Freitag seine Haltung korrigiert, das Werk Bochum bereits Ende 2014 vollständig zu schließen. Nun hat der Vorstand umdisponiert, das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 Arbeitsplätzen soll doch noch bis ins Jahr 2016 hinein bestehen bleiben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.