Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Delphi und NXP starten strategische Kooperation
Drue Freemann: "Diese Vereinbarung ist ein neuer Meilenstein in unserer Zusammenarbeit mit Delphi, einem weltweit führenden Elektronik- und Technologieanbieter in der Automobilindustrie. Wir freuen uns, dass NXP damit zu einem Top-Halbleiterlieferanten für Delphi wird." (Foto: NXP Semiconductors)
Der US-Zulieferer Delphi und der niederländische Halbleiterhersteller NXP wollen bei künftigen Infotainment- und Netzwerklösungen stärker zusammenarbeiten.
Prognose zur Entwicklung des weltweiten Markts für Fahrzeugvernetzung in den Jahren 2013 bis 2020 in Milliarden Euro
Hamburg. Delphi und NXP Semiconductors bauen ihre langjährige Zusammenarbeit durch eine strategische Kooperation aus. Damit wird der niederländische Chiphersteller strategischer Top-Lieferant des US-Automobilzulieferers. Die Vereinbarung umfasst verschiedene Halbleiter-Anwendungen einschließlich Infotainment- und Netzwerklösungen. "Die enge Kooperation seit über zwanzig Jahren hat dazu beigetragen, dass wir kontinuierlich marktführende Car-Infotainment-Produkte auf den Markt bringen konnten. Durch diese Vereinbarung können wir an der Entwicklung und Produktion von Elektroniksystemen arbeiten, die noch intelligenter, kleiner, leichter und effizienter sind", so Troy Zerbe, Vice President Global Supply Management, Delphi Electronics & Safety Division. Erst vor wenigen Monaten hat NXP die Partnerschaft mit Audi bekannt gegeben, die in acht ausgewählten Automobilelektronik-Segmenten die Innovations- und Markteinführungszeiten beschleunigen soll. Der Halbleiterhersteller wurde 2006 vom Philips-Konzern abgespalten und fokussiert sich stark auf ein Segment, das NXP als "High Performance Mixed Signal" (HPMS) bezeichnet. Das sind Chips, die neben der üblichen Rechnerleistung analoge und digitale Signale in die jeweils andere Form umwandeln und damit vor allem im Auto breite Verwendung finden. Das Segment HPMS macht rund ein Drittel des Markts für Automotive- Chips aus. NXP sieht sich als größter Anbieter in diesem Segment. Im Konzern beläuft sich der Umsatz auf 4,36 Milliarden Dollar im Jahr 2012. Im Rahmen der Vereinbarung mit NXP hat Delphi die Produktreihe SAF775x ausgewählt – die branchenweit erste Familie von One-Chip RFCMOS Multituner ICs für Autoradios – sowie den AM/FM-Background-Tuner von NXP. Bei der Nutzung von NXPs Software Defined Radio für Digitalradioempfang ist Delphi auch weiterhin ganz vorne, hier setzt das Unternehmen NXP-Produkte ein wie die Produktfamilie SAF36xx.
Der Bedarf an Chips im Auto dürfte in den kommenden Jahren stark zulegen und die Anforderungen an die Halbleiterhersteller steigen lassen. Der automobile Halbleitermarkt wird von... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.