Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Volkswagen startet mit deutlichem Absatzplus ins Jahr
Volkswagen: Der Konzern lieferte im Januar insgesamt knapp 750.000 Neuwagen an Kunden in aller Welt aus. (Foto: Volkswagen)
Autor: Gerhard Mauerer
Freitag, 15. Februar 2013, 11.35 Uhr
Europas größter Autobauer Volkswagen steigerte seine weltweiten Verkäufe im Januar um knapp 15 Prozent. Insbesondere das starke Abschneiden in China und Nordamerika sorgten für das positive Ergebnis, in Europa sank die Zahl der Neuwagenverkäufe dagegen.
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Wolfsburg. Der Volkswagenkonzern ist im Januar mit einem Auslieferungsplus von 14,9 Prozent auf 749.900 Fahrzeuge (Januar 2012: 652.400; Zahlen ohne Scania und MAN) ins neue Jahr gestartet. "Insbesondere der deutliche Zuwachs in China – bedingt durch die Verschiebung der dortigen Neujahrsfeierlichkeiten – hat dem Volkswagen Konzern zu diesem Januar-Ergebnis verholfen", kommentierte Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler am Freitag in Wolfsburg. Für Februar erwartet Europas größter Autobauer laut Klingler "durch diesen Sondereffekt einen Rückgang der Verkaufszahlen in China". In Europa nahmen die konjunkturellen Unsicherheiten weiter deutlich Einfluss auf die Entwicklung der Märkte, heißt es weiter in der Mitteilung. "Dem konnte sich auch der Volkswagen Konzern im Januar nicht entziehen", so Klingler weiter.
Bedingt durch den Sondereffekt in China stiegen die Auslieferungen im Raum Asien-Pazifik im Januar deutlich auf 326.200 (233.500; +39,7 Prozent) Fahrzeuge. Im größten Einzelmarkt China verkaufte Volkswagen im ersten Monat des Jahres 298.300 (208.200; +43,3 Prozent) Fahrzeuge. In Indien übergab das Unternehmen im ersten Monat des Jahres dagegen deutlich weniger Fahrzeuge, nämlich 7800 (9400; -17,1 Prozent) an Kunden.
In der Region Nordamerika lieferte Volkswagen im Januar 62.600 (53.500; +17,0 Prozent) Fahrzeuge an Kunden aus. Auf die USA als größten Einzelmarkt der Region entfielen dabei 42.700 (36.700; +16,2 Prozent) Einheiten. In der Region Südamerika lieferte der Konzern 77.300 (78.100; -0,9 Prozent) Fahrzeuge aus, wovon 55.400 (52.200; +6,2 Prozent) Einheiten auf dem größten Markt der Region, Brasilien, verkauft wurden.
Im gesamteuropäischen Markt verkaufte Volkswagen 252.200 (259.900; -3,0 Prozent) Fahrzeuge. 138.100 (144.400; -4,4 Prozent) davon entfielen auf die Region Westeuropa (ohne Deutschland). In Zentral- und Osteuropa lagen die Verkäufe im gleichen Zeitraum bei 40.200 (41.400; -2,9 Prozent) Einheiten. Im Heimatmarkt Deutschland lieferte der Volkswagen Konzern 73.900 (74.100; -0,2 Prozent) Fahrzeuge aus.
Die Konzern-Marken im Überblick Die Marke Volkswagen Pkw erreichte mit 491.900 (419.100; +17,4 Prozent) weltweiten Auslieferungen im Januar einen deutlichen Zuwachs.
Audi lieferte im Januar weltweit 111.800 (96.100) Fahrzeuge aus und hat damit ein Plus von 16,3 Prozent erreicht.
Der Sportwagenhersteller Porsche, seit 1. August 2012 eine Marke im Volkswagen Konzern, lieferte im Januar insgesamt 12.100 Fahrzeuge aus.
Škoda lieferte im ersten Monat des Jahres 69.500 (75.400) Einheiten aus und übergab bedingt durch die Markteinführung des neuen Octavia 7,8 Prozent weniger Fahrzeuge.
Seat verkaufte im Januar weltweit 25.900 (21.700; +19,1 Prozent) Fahrzeuge.
Volkswagen Nutzfahrzeuge konnte sich im Januar den schwierigen Märkten nicht entziehen und lieferte 37.900 (39.500; -4,0 Prozent) leichte Nutzfahrzeuge aus.
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