Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Automotive-Geschäft von TomTom schrumpft
TomTom-Chef Harold Goddijn: Für den Unternehmensgründer und CEO ist das Jahr 2013 entscheidend, weil neue Produkte zu den Endkunden ausgeliefert werden. (Foto: Automobilwoche)
Die schwachen Automobilmärkte in Europa haben beim niederländischen Navigationsspezialisten TomTom im vergangenen Jahr erneut Bremsspuren in der Bilanz hinterlassen. Auch die Erwartungen für das laufende Jahr sind verhalten.
Der Getriebehersteller Getrag will in den kommenden Jahren Umsatz und Gewinn deutlich steigern.
Amsterdam. Der Automobil-Umsatz von TomTom ist im vergangenen Geschäftsjahr um zehn Prozent auf 211 Millionen Euro geschrumpft. Das Geschäft sei von den schwierigen Rahmenbedingungen im europäischen Pkw-Markt betroffen, begründete der niederländische Navigationsspezialist bei Vorlage des vorläufigen Jahresabschlusses 2012. Außerdem litt das in Amsterdam börsennotierte Unternehmen unter der weiter einbrechenden Nachfrage im Kerngeschäft mit portablen Navigationsgeräten (PND). Der Konzernumsatz ging somit um 17 Prozent auf etwas über eine Milliarde Euro zurück. Allerdings kehrte TomTom im vergangenen Jahr wieder in die Gewinnzone zurück: Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 70 Millionen Euro, was einer Marge von sieben Prozent entspricht. Der Nettogewinn kletterte auf 129 Millionen Euro. Dabei profitierten die Niederländer allerdings von einem einmaligen Steuereffekt von 80 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2011 hatte TomTom bedingt durch hohe Restrukturierungsaufwendungen einen operativen Verlust von 425 Millionen Euro und einen Nettoverlust von 438 Millionen Euro ausgewiesen. TomTom hat Anfang 2012 die strategische Ausrichtung im Direktgeschäft mit der Autoindustrie korrigiert. Ursprünglich wollten die Niederländer komplette Navigations- und Infotainmentsysteme an die Autohersteller verkaufen und damit das stark einbrechende Kerngeschäft mit portablen Navigationssystemen kompensieren. Erste Aufträge unter anderem von Renault wurden gewonnen. Nun bietet das Unternehmen statt eines fertigen Gesamtproduktes Einzellösungen wie Karten und Dienste an. Zum Beispiel liefert TomTom die Navigation für das neue Renault-Infotainmentsystem R-Link und auch für PSA. Offensichtlich hat die neue Strategie noch nicht zu einem wachsenden Erstausrüstungsgeschäft gesorgt. Vor allem die Schwierigkeiten des Großkunden Renault sowie der Volumenhersteller PSA, Ford, Fiat und Opel begrenzen die Perspektiven für TomTom derzeit. Angaben zu den Gewinnen in den einzelnen Sparten gab es noch keine. Im ersten Halbjahr 2012 schrieb Automotive einen Verlust von 5,2 Millionen Euro.
Umsatz wird weiter schrumpfen Auch im laufenden Geschäftsjahr rechnet TomTom im Konzern mit einem weiteren Umsatzrückgang auf 900 bis 950 Millionen Euro. Der Gewinn pro Aktie dürfte bei rund 0,20 Euro liegen nach 0,40 Euro im Jahr 2012. Die makro-ökonomische Situation bleibt dem Unternehmen zufolge herausfordernd: Die Nachfrage nach PND dürfte erneut um 15 bis 20 Prozent zurückgehen. Das Erstausrüstungsgeschäft werde größtenteils von der Absatzentwicklung der Kunden abhängen. "Das vor uns liegende Jahr wird entscheidend, weil neue Produkte zu den Endkunden ausgeliefert werden", so TomTom-Chef Harold Goddijn.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.