Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
Aktuelle Bilder
CeBIT: Automobilhersteller zeigen sich reserviert
Audi connect: 2012 präsentierte sich Audi zum ersten Mal in Hannover. (Foto: Audi)
Autor: Gerd Scholz
Donnerstag, 14. Februar 2013, 11.06 Uhr
Nachdem es der CeBIT 2011 und 2012 gelungen war, Ford, Land Rover und Audi als Aussteller zu gewinnen, muss die weltgrößte Computermesse in diesem Jahr wohl ohne großen Auftritt eines Automobilherstellers auskommen.
Wertentwicklung der Aktien von Daimler, BMW und Volkswagen vom 1.1.2000 bis zum 31.12.2011
Hannover. Unter den vermutlich wieder mehr als 4000 Ausstellern der CeBIT dürfte sich diesmal als einziger Automobilhersteller mit eigenem Messestand Volkswagen finden, wie eine CeBIT-Sprecherin der Automobilwoche erklärte. Da aktuell immer noch Anmeldungen eingingen, konnte die Messe weder die konkrete Ausstellerzahl beziffern, noch wollte man ausschließen, dass neben Volkswagen noch ein weiterer Automobilhersteller antreten könnte. Den Wolfsburgern geht es an ihrem Stand in Halle 9 allerdings nicht um die Präsentation von Technologie, sondern ums Recruiting. Zu sehen sein werden Automobile nach derzeitigem Stand nur bei anderen Ausstellern wie T-Systems, wo es um das Thema Vernetzung geht, oder – ein Fisker Karma – im Rahmen des Themas Infrastruktur und Elektromobilität. Seit 2011 hatte die CeBIT ihr Engagement im Automobilbereich deutlich verstärkt. Damals gelang es der Messe, mit Ford und Land Rover erstmals zwei Automobilhersteller als Aussteller zu gewinnen und die Automotive-Ausrichtung der Messe sichtbarer zu machen. Ford nutzte die Messe damals um die Connectivity-Plattform Sync in Europa vorzustellen. Eine besondere Aufwertung für die CeBIT war damit verbunden, weil Ford-Chef Alan Mulally für die Sync-Vorstellung die Elektronik-Messe in Hannover nutzte – statt des gleichzeitig stattfindenden Genfer Automobilsalons. Land Rover präsentierte damals sein Modell Evoque mit Fokus auf die Assistenz- und Infotainment-Systemen.
Das Auto als aktiver Teil des Netzes 2012 dann präsentierte sich Audi zum ersten Mal in Hannover. Unter dem Schlagwort Audi connect zeigte die Marke auf der weltweit größten Messe für Informationstechnik aktuelle und künftige Lösungen für mobile IT-Anwendungen. Axel Strotbek, Audi-Vorstand für Finanz und Organisation, kommentierte: "Die IT-Anwendungen und das Auto bewegen sich immer schneller aufeinander zu, das Auto wird ein aktiver Teil des Netzes." Das sehen die CeBIT-Veranstalter genauso und wollen wie Verschmelzung der Welten auch auf der Messe verdeutlichen. Denn, so die Argumentation, klassische Automobilmessen seien nicht das einzige Forum für die Käufer, Meinungsbildner, Multiplikatoren, Einkäufer und Entwickler, vor allem wenn es um die digitalen Technologien der Zukunft geht. Daraus leiteten die Veranstalter 2012 das konkrete Ziel ab, "eine Plattform zu bieten für die digitale automobilen Zukunft – für Professionals und alle technikbegeisterten Besucher der CeBIT". Die Messe sollte eine zentrale Rolle spielen bei der "Kommunikation und Präsentation eines der entscheidenden Autokaufkriterien in der Zukunft: Die Vernetzung des Autos mit allen Bereichen des täglichen Lebens." Diese Ziele, so betonte die Messesprechern gegenüber Automobilwoche, werde man auch dann weiter verfolgen, wenn 2013 kein Automobilhersteller für einen großen Auftritte gewonnen werden kann.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.