Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
Aktuelle Bilder
"Hacking ist eine ernste Bedrohung"
Peter Kraus: Der Leiter Informatik des Getriebebauers ZF referierte auf dem ersten Automotive Suppliers' Day von T-Systems im Porsche-Museum Stuttgart. (Foto: T-Systems)
Stuttgart. Die Zusammenarbeit zwischen den Firmen und im eigenen Unternehmen über Abteilungsgrenzen hinweg wird deutlich zunehmen. Dafür sorgt der Druck des Markts ebenso wie neue IT-Technologien, die Kooperationen in Netzwerken und über mobile Geräte überhaupt erst möglich machen. So das Fazit der Experten auf dem ersten Automotive Suppliers' Day des IT-Dienstleisters T-Systems in Stuttgart. Gleichzeitig entstehen allerdings auch neue Risiken in größeren Dimensionen. "Wir rücken zunehmend in den Fokus von Hackern. Die gezielten Angriffe sind mittlerweile eine ernste Bedrohung", warnt Peter Kraus, Leiter Informatik beim Getriebe-hersteller ZF. Seiner Erfahrung nach stecken vor allem hochprofessionelle staatliche Instanzen hinter den Angriffen. Dass das Interesse am Automobilzulieferer mit Sitz in Friedrichshafen steigt, hängt mit seiner rasanten Entwicklung und der starken Internationalisierung zusammen. Trotz der Gefahr durch die Cyberspione führt laut Kraus an einer globalen Aufstellung des Unternehmens mit einer weltweit zentralisierten IT-Infrastruktur kein Weg vorbei: "Wir brauchen die globale Zusammenarbeit über Unternehmensbereiche hinweg, und das auch in virtuellen Teams." "Die Wissensvernetzung ist das, was Wert schafft, nicht die Konzentration auf eine einzelne Technologie", so Joachim Warschat, der das Innovationsmanagement beim Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation leitet. Er ermunterte Zulieferer ausdrücklich, in Netzwerken zusammenzuarbeiten und bei der Produktentwicklung auch an entsprechende Dienstleistungen zu denken. Hintergrund: Die Auto-industrie steht vor einem großen Umbruch, der stark von der IT und Consumerelektronik geprägt ist. Schon in wenigen Jahren dürfte die Nutzung von Apps und Internet im Fahrzeug ein wichtiges Kaufargument sein. Gleichzeitig ergeben sich über die Ferndiagnose des Fahrzeugs und den direkten Zugang zum Kunden neue Geschäftsmodelle. Dabei spielt die Auswertung von großen, unstrukturierten Datenmengen (Big Data) eine entscheidende Rolle. Im Unternehmen selbst verlangen die Mitarbeiter neue Kommunikationsformen und die Einbindung von Social-Media-Plattformen. Sie erwarten, über mobile Geräte Zugriff auf die Firmen-IT zu bekommen. "Bei allen neuen Technologien ist es aber wichtig, sie so zu gestalten, dass sie für das Unternehmen eine Bedeutung erlangen – also ein Mehrwert geschaffen wird", betont Warschat. Folgen hat dies für die IT-Sicherheit. "Wir müssen uns überlegen, wie wir Dokumente, die wir in der Welt herumschicken, so kapseln, dass sie nicht geknackt werden können", sagt ZF-IT-Chef Kraus. Seiner Ansicht nach geht es vor allem um ein ausgeprägteres Risiko-Bewusstsein bei den Mitarbeitern. "Firmendaten gehören nicht auf ein privates Smartphone."
Investitionen in Höhe von 350 Millionen Euro stecken im neuen ZF-Getriebewerk im US-Staat South Carolina. In den kommenden Monaten wird dort die Serienproduktion des weltweit... » mehr lesen
Der NAFTA-Raum war für ZF Friedrichshafen 2012 der stärkste Wachstumsmarkt. "Nicht zuletzt aufgrund der steigenden Nachfrage nach den sehr kraftstoffeffizienten ZF-... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.