Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
Aktuelle Bilder
Europas Automobilverbände begrüßen Freihandels-Pläne
ACEA-Generalsekretär Hodac: "Ein umfassendes Abkommen mit den USA wird große Vorteile für alle Hersteller und Verbraucher bringen", ist der Verbandschef überzeugt. (Foto: ACEA)
Die großen Automobilverbände in Europa begrüßen die neuen Pläne von US-Präsident Barack Obama zur Vereinbarung eines umfassenden Freihandelsabkommens mit der Europäischen Union. Die Verbände erwarten davon einen wichtigen Wachstumsimpuls für die gesamte Branche und positive Auswirkungen auf die Beschäftigung.
In Europa gelten aktuell und auch in Zukunft die strengsten CO2-Grenzwerte.
Berlin/Brüssel. Das von US-Präsident Barack Obama in Aussicht gestellte umfassende Freihandelsabkommen zwischen den USA und der Europäischen Union könnte nach Einschätzung der großen europäischen Automobilverbände dem lahmenden Automobilgeschäft in Europa neue Impulse verleihen und für Wachstum sorgen. "Präsident Obama hat an die Welt gerichtet eine klare Botschaft gesendet, wonach Handel, Wachstum und Arbeitsplätze an der Spitze seiner Prioritäten stehen. Ein mögliches Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU würde die industrielle Produktion in beiden Wirtschaftsräumen sichern und zugleich die Kooperation in wichtigen Bereichen wie dem Klimaschutz verbessern," sagte am Donnerstag der Generalsekretär des europäischen Herstellerverbandes ACEA, Ivan Hodac. Auch der europäische Zuliefererverband CLEPA begrüßte die Ankündigungen Obamas: "Der CLEPA sieht in diesem Plan eine gute Möglichkeit, noch bestehende Hindernisse für freien und fairen Handel aus dem Weg zu räumen, indem tarifäre und nicht-tarifäre Handelshemmnisse abgebaut werden", sagte Generalsekretär Jean-Marc Gales auf Anfrage der Automobilwoche. Dadurch könnten Kosten gesenkt, Komplexität abgebaut und neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnet werden. Die Ankündigung habe große Bedeutung für die gesamte Branche, verdeutlichte Gales. Denn europaweit habe sich das Handelsvolumen der EU-27-Staaten im Bereich Automotive-Komponenten im vergangenen Jahr auf 9,39 Milliarden Dollar belaufen. Der europäische Zuliefererverband CLEPA erwarte, gemeinsam mit dem Ausrüster-Verband Motor & Equipment Manufacturers Association (MEMA) in die künftigen Gespräche zum Freihandelsabkommen eingebunden zu werden, fügte Gales hinzu.
VDA: Deutsche Autobranche zahlt rund eine Milliarde Euro Zölle Bereits am Mittwoch hatte VDA-Präsident Matthias Wissmann die Ankündigung Obamas begrüßt. "Ein solches Abkommen könnte einen großen Push für die Volkswirtschaften von Deutschland und den USA bedeuten", sagte er. Es könne zusätzliches Wachstums von bis zu 1,5 Prozent beiderseits des Atlantiks auslösen, was besonders positiv für die Autoindustrie wäre. EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso hat bereits angekündigt, die notwendigen internen Prozesse in der EU für die Gespräche mit der US-Administration anzustoßen. "Wir werden die größte Freihandelszone der Welt ins Leben rufen", hatte er erklärt. Dem VDA zufolge belaufen sich die Einfuhrzölle, die durch das Abkommen gesenkt oder abgeschafft werden sollen, je nach Fahrzeugtyp zwischen 2,5 und 22 Prozent sowohl in der EU als auch in den USA. Allein die deutsche Autoindustrie bringe für Export- und Importzölle pro Jahr etwa eine Milliarde Euro auf, so der Verband.
Das Automatikgetriebe macht Volkswagen Probleme: Nach Rückrufaktionen im großen Stil in China und Japan müssen nun auch in Australien Autos wieder in die Werkstatt. Der Konzern sieht keine Alternative zum Werkstattbesuch. Auslöser der Probleme sind verstopfte, heiße Großstadtdschungel.
Die Porsche Holding ist wieder ganz im Familienbesitz: Der Staatsfonds des Emirats Katar hat seinen Anteil von zehn Prozent an der Porsche SE an die beiden Familien Porsche und Piech verkauft.
Die Europäische Union hat Deutschland eine Frist gesetzt: Zehn Wochen hat die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge Zeit, die Einhaltung der Richtlinie zum Kältemittel in Klimaanlagen sicherzustellen – danach droht ein Verfahren.
Etwa 100.000 Personen haben sich weltweit bereits für eine Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 angemeldet, wie Vertriebsvorstand Ian Robertson auf dem Kongress der Automotive News Europe in Paris bekanntgab.
Beim Stuttgarter Automobilhersteller ist die erste Limousine der neuen S-Klasse-Baureihe vom Band gelaufen. Zum Produktionsstart zeigte sich Daimler- und Mercedes-Chef Dieter Zetsche zuversichtlich, das Absatzvolumen ausweiten zu können. Der neue Produktionsvorstand Andreas Renschler will das Werk Sindelfingen zu einem der effizientesten Standorte im Mercedes-Verbund machen.
Fondsmanager Michael Muders von Union Investment hat sich in einem Interview vehement gegen ein weiteres Engagement von Mercedes ausgesprochen: "Mercedes muss raus aus der Formel 1."