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Leoni hält Gewinn stabil
Leoni: Im vergangenen Geschäftsjahr schnitt die Gesellschaft trotz eines leichten Rückgangs beim operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf rund 236 (Vorjahr: 237) Millionen Euro insgesamt etwas besser ab als von Analysten erwartet.
(Foto: Leoni)
Donnerstag, 14. Februar 2013, 10.00 Uhr
Der Bordnetzspezialist Leoni hat im Jahr 2012 den Umsatz gesteigert und den Gewinn stabil gehalten. An den Mittelfristzielen halten die Nürnberger fest, erwarten 2013 aber zunächst einen leichten Umsatzrückgang.

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Nürnberg. Der Bordnetzspezialist Leoni hat im vergangenen Jahr trotz der Autokrise in Europa bei Rekordumsätzen den Gewinn stabil gehalten. Unter dem Strich sei im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 156 Millionen Euro genau so viel Gewinn übriggeblieben wie ein Jahr zuvor, teilte der MDax-Konzern am Mittwoch auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Der Umsatz legte um rund drei Prozent auf den Rekordwert von etwa 3,8 Milliarden Euro zu. An den Mittelfristzielen halten die Nürnberger fest, erwarten 2013 aber zunächst einen leichten Umsatzrückgang.

Im vergangenen Geschäftsjahr schnitt die Gesellschaft trotz eines leichten Rückgangs beim operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf rund 236 (Vorjahr: 237) Millionen Euro insgesamt etwas besser ab als von Analysten erwartet. Am Finanzmarkt war die Reaktion entsprechend positiv. In einem etwas festeren Marktumfeld legten Leoni-Aktien um 3,53 Prozent auf 32,29 Euro zu und waren damit zweitstärkster Wert im MDax.

Für das laufende Jahr rechnet der Konzern mit einem Umsatzrückgang auf etwa 3,7 Milliarden Euro. Leoni selbst sprach angesichts des "frühen Zeitpunkts und der teilweise schwer vorhersehbaren kurzfristigen Marktentwicklungen" von einer zunächst konservativen Umsatzprognose.

Für 2014 sei aber ein "beträchtlicher Umsatzzuwachs" zu erwarten, erklärte Konzernchef Klaus Probst laut Mitteilung. Er bestätigte auch die mittelfristigen Wachstumsziele. 2016 sei von einem Umsatz von 5 Milliarden Euro auszugehen. Treiber seien neu gewonnene Projekte bei Bordnetzen insbesondere in Brasilien, Russland, Indien und China. Die vollständige Bilanz legt der Konzern am 20. März vor. (dpa-AFX/gem)
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