Die Verkaufszahlen des tschechischen Autobauers Skoda sind im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,8 Prozent gesunken. Das Unternehmen verwies zur Begründung auf den Produktionsanlauf des neuen Octavia.
In Europa gelten aktuell und auch in Zukunft die strengsten CO2-Grenzwerte.
Weiterstadt. Im Januar hat die VW-Tochter Skoda mehr als 69.500 Fahrzeuge verkauft. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht das einem Rückgang um 7,8 Prozent. Als Grund nannte Skoda die Umstellung der Produktion auf den neuen Octavia sowie die Absatzflaute in Europa. Auf dem für Skoda weltweit wichtigsten Markt China stieg die Zahl der Auslieferungen um 4,1 Prozent auf über 21.600, auf dem zweitwichtigsten Markt Deutschland wuchs der Absatz entgegen dem rückläufigen Gesamtmarkt um 0,2 Prozent auf über 8900 Fahrzeuge. Der Marktanteil von Skoda betrug dort im Januar 4,7 Prozent. Auf dem Heimatmarkt Tschechien sanken die Verkaufszahlen um mehr als zehn Prozent auf knapp 3700. "2013 setzt Skoda die Modelloffensive mit Nachdruck fort. Wir werden insgesamt acht neue Skoda Automobile oder Modellvarianten vorstellen", sagt Vorstandschef Winfried Vahland. "Den Auftakt macht im neuen Jahr die dritte Modellgeneration des Skoda Octavia. Die Neuauflage unseres meistverkauften Modells wurde von der Fachwelt und der Öffentlichkeit sehr positiv aufgenommen". Das Unternehmen rechnet damit, dass sich der Produktionsanlauf des Octavia sowie die schwache Konjunktur in Europa noch für die komplette erste Jahreshälfte negativ auf die Verkaufszahlen auswirken werden.
Das Automatikgetriebe macht Volkswagen Probleme: Nach Rückrufaktionen im großen Stil in China und Japan müssen nun auch in Australien Autos wieder in die Werkstatt. Der Konzern sieht keine Alternative zum Werkstattbesuch. Auslöser der Probleme sind verstopfte, heiße Großstadtdschungel.
Die Porsche Holding ist wieder ganz im Familienbesitz: Der Staatsfonds des Emirats Katar hat seinen Anteil von zehn Prozent an der Porsche SE an die beiden Familien Porsche und Piech verkauft.
Die Europäische Union hat Deutschland eine Frist gesetzt: Zehn Wochen hat die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge Zeit, die Einhaltung der Richtlinie zum Kältemittel in Klimaanlagen sicherzustellen – danach droht ein Verfahren.
Etwa 100.000 Personen haben sich weltweit bereits für eine Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 angemeldet, wie Vertriebsvorstand Ian Robertson auf dem Kongress der Automotive News Europe in Paris bekanntgab.
Beim Stuttgarter Automobilhersteller ist die erste Limousine der neuen S-Klasse-Baureihe vom Band gelaufen. Zum Produktionsstart zeigte sich Daimler- und Mercedes-Chef Dieter Zetsche zuversichtlich, das Absatzvolumen ausweiten zu können. Der neue Produktionsvorstand Andreas Renschler will das Werk Sindelfingen zu einem der effizientesten Standorte im Mercedes-Verbund machen.
Fondsmanager Michael Muders von Union Investment hat sich in einem Interview vehement gegen ein weiteres Engagement von Mercedes ausgesprochen: "Mercedes muss raus aus der Formel 1."