Der US-Halbleiterhersteller Texas Instruments hat einen Automotive-Prozessor vorgestellt, um Autos mit neuen Unterhaltungs‑ und Telematikfunktionen auszustatten.
Conti und Bosch-Mahle trumpfen auf
Der Markt für Turbolader kommt stärker in Schwung - US-Zulieferer reagieren gelassen auf die neue Konkurrenz aus Deutschland
Bosch und Denso mit Kopf-an-Kopf-Rennen
Großes Stühlerücken im Zulieferer-Ranking
Bosch musste in der vergangenen Dekade seine Top-Position zweimal zurückerobern - Koreaner und Chinesen im Aufwind
Las Vegas. Der US-Halbleiterhersteller Texas Instruments hat einen Automotive-Prozessor vorgestellt, mit dessen Hilfe Autos mit neuen Unterhaltungs‑ und Telematikfunktionen ausgestattet werden können. Der neue DRA74x mit dem Codenamen "Jacinto 6" baut auf der etablierten OMAP-5-Architektur von Texas Instruments auf und ermöglicht optimierte Automotive-Lösungen mit Audio‑, Bildanalyse‑ und Radio-Beschleunigern sowie den typischen Schnittstellen und Peripheriefunktionen von Automotive-Anwendungen. Durch die Integration der Automotive-Schnittstellen in die Prozessorarchitektur lässt sich der Bauteileaufwand im Bereich der Automotive-Infotainment-Lösungen um bis zu 25 Prozent senken, während die Performance auf branchenweit führendem Niveau bleibt, heißt es beim Zulieferer. "Verbraucher erwarten heute, dass sie jederzeit und überall auf Informations‑ und Unterhaltungsangebote zugreifen können – ob bei der Arbeit, zu Hause, in der Freizeit oder unterwegs", erläutert Curt Moore, General Manager of Automotive für die OMAP-Produktlinie von Texas Instruments. "Der Jacinto 6 vernetzt die Menschen, ihre Fahrzeuge und ihr Umfeld mit aufwändig gestalteten Benutzeroberflächen, 3D-Navigation, hochauflösenden Echtzeit-Videofunktionen sowie weiteren interaktiven Fähigkeiten. Infotainment-Prozessoren von TI finden sich bereits in den reichhaltig ausgestatteten Infotainment-Systemen von mehr als einem Dutzend Autoherstellern. Wir freuen uns deshalb darauf, der Infotainment-Technik im Auto mit dem Jacinto 6 zu einem neuen Performance-Level zu verhelfen."
Das Automatikgetriebe macht Volkswagen Probleme: Nach Rückrufaktionen im großen Stil in China und Japan müssen nun auch in Australien Autos wieder in die Werkstatt. Der Konzern sieht keine Alternative zum Werkstattbesuch. Auslöser der Probleme sind verstopfte, heiße Großstadtdschungel.
Die Porsche Holding ist wieder ganz im Familienbesitz: Der Staatsfonds des Emirats Katar hat seinen Anteil von zehn Prozent an der Porsche SE an die beiden Familien Porsche und Piech verkauft.
Die Europäische Union hat Deutschland eine Frist gesetzt: Zehn Wochen hat die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge Zeit, die Einhaltung der Richtlinie zum Kältemittel in Klimaanlagen sicherzustellen – danach droht ein Verfahren.
Der Stuttgarter Automobilzulieferer gibt auf dem Motorpressekolloquium einen Ausblick auf die mittel- und langfristige technische Entwicklung der Branche.
Beim Stuttgarter Automobilhersteller ist die erste Limousine der neuen S-Klasse-Baureihe vom Band gelaufen. Zum Produktionsstart zeigte sich Daimler- und Mercedes-Chef Dieter Zetsche zuversichtlich, das Absatzvolumen ausweiten zu können. Der neue Produktionsvorstand Andreas Renschler will das Werk Sindelfingen zu einem der effizientesten Standorte im Mercedes-Verbund machen.
Etwa 100.000 Personen haben sich weltweit bereits für eine Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 angemeldet, wie Vertriebsvorstand Ian Robertson auf dem Kongress der Automotive News Europe in Paris bekanntgab.
Überraschend hat Volkswagen am Dienstagabend mitgeteilt, eine neue Wandelanleihe zu begeben. Wie geplant nahm der Autobauer damit 1,2 Milliarden Euro ein.