Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Händler Jebsen gibt in China mit Porsche Gas
Panamera in China: Bei der Erschließung des fernöstlichen Wachstumsmarkts scheut Porsche seit jeher keine Mühen – für die Weltpremiere seines Sportcoupés im April 2009 etwa hatte der Hersteller eigens ein Exponat des fast fünf Meter langen und zwei Meter breiten 1,8-Tonners senkrecht im Lift verzurren und in das 94. Stockwerk des Shanghai World Financial Center auf 425 Metern Höhe wuchten lassen. (Foto: Porsche)
Das Vertriebs- und Marketingunternehmen hat im Reich der Mitte im vergangenen Jahr mit der Übergabe von gut 7200 Sportwagen der schwäbischen VW-Premiummarke einen Verkaufsrekord erzielt. Rund ein Fünftel des Jebsen-Absatzes entfiel auf den Porsche-Standort Shanghai Puxi. Noch 2013 soll in Shanghai Minhang das "größte Porsche-Zentrum Asiens" fertiggestellt werden.
Bewertung der neuen Verträge nach Markengruppen und Ländern
Hamburg. Die Jebsen-Gruppe hat 2012 nach eigenen Angaben im Großraum China insgesamt 7273 Fahrzeuge der VW-Sportwagenmarke Porsche verkauft und damit einen neuen Rekordwert erreicht. Jebsen-Manager Mark Bishop, bei dem auf Vertrieb und Marketing im Reich der Mitte spezialisierten Handelshaus als Group Director unter Vertrag, erklärte, man verdanke das Ergebnis "unserem umfassenden Verständnis des Marktes für Luxusautos und der engen Partnerschaft mit Porsche in den letzten 58 Jahren". Jebsen zufolge hat bislang keine Porsche-Handelsgruppe innerhalb eines Jahres mehr Neufahrzeuge abgesetzt. Das Unternehmen Porsche selbst hatte im vergangenen Jahr in China insgesamt 31.205 Neuwagen ausgeliefert. Weltweit waren es 141.075 Fahrzeuge. Größter Porsche-Einzelmarkt waren zwar erneut die USA – doch mit dort 35.043 verkauften Autos beträgt der Vorsprung auf China keine 4000 Einheiten mehr. Zum Vergleich: In Deutschland entschieden sich 2012 knapp 17.500 Kunden für die Anschaffung eines neuen Porsche.
Panamera und Cayenne begehrter als "klassische" Sportwagen à la 911, Cayman und Boxster Laut Mitteilung von Jebsen hatten "infolge der schnell wachsenden Nachfrage nach Luxusautos in China die Jebsen-eigenen Porsche-Zentren in Peking, Shanghai, Guangzhou, Hangzhou und Shenzhen jeweils mehr als 1000 Neuwagen" verkauft. "Auch in Hongkong entwickelt sich der Absatz mit fast 900 neu ausgelieferten Fahrzeugen weiter positiv, was einen Anstieg von acht Prozent gegenüber 2011 bedeutet", hieß es in Verlautbarung weiter. Demnach war "das Porsche-Zentrum Shanghai Puxi mit mehr als 1400 verkauften Fahrzeugen im vergangenen Jahr erneut eines der weltweit leistungsfähigsten Porsche-Häuser". Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr rechnet Jebsen abermals mit starkem Wachstum vor allem bei den "Dickschiff"-Baureihen Cayenne und Panamera. Der schwere Geländewagen und die stattliche Schräghecklimousine waren 2012 die meistgefragten Typen des VW-Premiumlabels im Reich der Mitte. Die vergleichsweise klassisch anmutenden Sportwagen Boxster/ Cayman und 911 will Porsche in China künftig stärker ins Rampenlicht fahren. Weitere Impulse erwartet Jebsen vom Kompakt-SUV Macan, das 2014 auf den Markt kommt (in Deutschland voraussichtlich im April nächsten Jahres; Anm. d. Red.). Jebsen Motors habe "mit den abschließenden Umbauarbeiten an einem neuen, 20.000 Quadratmeter großen 4S-Gebäude (für Verkauf, Service, Ersatzteile und Systeme) in Shanghai Minhang begonnen", ließ das Unternehmen wissen. "Dieses wird als größtes Porsche-Zentrum Asiens im dritten Quartal dieses Jahres eröffnen".
Das Automatikgetriebe macht Volkswagen Probleme: Nach Rückrufaktionen im großen Stil in China und Japan müssen nun auch in Australien Autos wieder in die Werkstatt. Der Konzern sieht keine Alternative zum Werkstattbesuch. Auslöser der Probleme sind verstopfte, heiße Großstadtdschungel.
Die Porsche Holding ist wieder ganz im Familienbesitz: Der Staatsfonds des Emirats Katar hat seinen Anteil von zehn Prozent an der Porsche SE an die beiden Familien Porsche und Piech verkauft.
Die Europäische Union hat Deutschland eine Frist gesetzt: Zehn Wochen hat die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge Zeit, die Einhaltung der Richtlinie zum Kältemittel in Klimaanlagen sicherzustellen – danach droht ein Verfahren.
Etwa 100.000 Personen haben sich weltweit bereits für eine Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 angemeldet, wie Vertriebsvorstand Ian Robertson auf dem Kongress der Automotive News Europe in Paris bekanntgab.
Beim Stuttgarter Automobilhersteller ist die erste Limousine der neuen S-Klasse-Baureihe vom Band gelaufen. Zum Produktionsstart zeigte sich Daimler- und Mercedes-Chef Dieter Zetsche zuversichtlich, das Absatzvolumen ausweiten zu können. Der neue Produktionsvorstand Andreas Renschler will das Werk Sindelfingen zu einem der effizientesten Standorte im Mercedes-Verbund machen.
Fondsmanager Michael Muders von Union Investment hat sich in einem Interview vehement gegen ein weiteres Engagement von Mercedes ausgesprochen: "Mercedes muss raus aus der Formel 1."