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NTT Data mit neuem Europa- und Deutschland-Chef
Rainer Mehl von NTT Data Deutschland: Der Manager rückt in die Geschäftsführung ein und übernimmt das Ressort Manufacturing, zu dem auch die Autoindustrie gehört. (Foto: NTT Data)
Der japanische IT-Dienstleister NTT Data hat ein Jahr nach Schaffung einer einheitlichen Europa-Organisation die Führungsverantwortung auch im wichtigen deutschen Markt neu verteilt.
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München. NTT Data hat Patrizio Mapelli an die Spitze der Europa-Organisation berufen. Er übernimmt auch die Verantwortung für Deutschland. Zusätzlich rücken drei deutsche Manager in die Geschäftsführung von NTT Data Deutschland auf. Dazu gehört Rainer Mehl, der bislang für die Automobil- und Fertigungsindustrie in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich war. Er übernimmt in der Geschäftsführung das Ressort Manufacturing, zu dem die Automobilindustrie gehört. Wendelin Frei ist für Telekommunikations., Versorger und Logistik verantwortlich. Dieter Loewe leitet die Geschäftsaktivitäten um den öffentlichen Sektor und die Finanzdienstleistungsbranche. "Mein Ziel ist es, NTT DATA dabei zu helfen, einer der Top Five Player im IT-Services und Consulting-Markt zu werden – und ich bin der festen Überzeugung, dass uns das auch gelingt", so Mapelli. Der Manager übernimmt wie seit Längerem geplant ab 1. April 2013 die Unternehmensleitung von Thomas Balgheim, wie der japanische IT-Dienstleister mitteilte. Balgheim hat NTT DATA seit 2008 bei der Expansion in Europa, Afrika, Lateinamerika und im Nahen Osten unterstützt. Zudem habe er erfolgreich für die vollständige Integration aller übernommenen Unternehmen unter der einheitlichen, globalen Marke NTT DATA gesorgt, hieß es weiter. Balgheim werde weiter als strategischer Berater zur Verfügung stehen. Erst vor knapp einem Jahr hat der japanische IT-Konzern aus mehreren akquirierten Beratungs- und IT-Unternehmen wie der einstigen BMW-IT-Tochter Cirquent sowie der Intelligroup, Keane und Value Team eine Europa-Organisation mit mehr als 6500 Mitarbeitern geschaffen. Die Integration startete im April 2012. Mit diesem Schritt wollte das Unternehmen den Kunden ein erweitertes Angebot in Anwendungsentwicklung und -wartung sowie in IT-Service-Management zur Verfügung stellen. An die Spitze der Europa-Organisation war Thomas Balgheim berufen worden, der damals Chef von Cirquent war. Im Ranking der Automobilwoche liegt NTT Data (mit dem SAP-Mittelstandshaus Itelligence, das allerdings nicht zur Europa-Organisation gehört) mit einem Umsatz von 100 Millionen Euro im Jahr 2011 auf Platz Sechs der umsatzstärksten IT-Dienstleister für die Automobilbranche in Deutschland.
Doppelrolle hat sich bewährt "Die Doppelrolle als Kopf von NTT DATA in EMEA und in Deutschland hat sich bewährt", sagt Nakamura weiter. "Dass wir Patrizio Mapelli drei deutsche Bereichsleiter als Geschäftsführer zur Seite stellen, unterstreicht die enge Verzahnung des EMEA-Geschäfts mit der deutschen Organisation."
Mapelli leitet derzeit die Geschäftsentwicklung für NTT DATA in Italien sowie alle Aktivitäten im Enterprise-Segment in der EMEA-Region. Zuvor war er als CEO bei Value Team tätig. Das Unternehmen war auf Beratung, Systemintegration und Outsourcing spezialisiert und wurde im Juni 2011 von NTT DATA übernommen. Seit April 2012 ist das Unternehmen voll integrierter Bestandteil von NTT DATA in EMEA.
Der japanische IT-Dienstleister NTT Data will mit einer einheitlichen Europa-Organisation in der Autoindustrie stark wachsen. "Wir befinden uns in der dritten Phase der... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.