Nicht einmal einer von hundert Autofahrern, die ihr Auto Vollkasko versichern, tut dies ohne Selbstbeteiligung. Auch bei Teilkasko ist der Eigenanteil die Regel, wenn auch nicht ganz so deutlich.
Spezial Autohandel in Deutschland 2012
Immer wieder Ärger ums Geld
Die aktuelle IFA-Studie zu Margen- und Bonussystemen zeigt, dass die Hersteller über qualitative Boni den stationären Handel stärken und das Internetgeschäft unattraktiv machen wollen.
Berlin. Die allermeisten Kasko-Versicherungen werden mit Selbstbeteiligung abgeschlossen. Beim Abschluss einer Haftpflicht- und Vollkasko-Police wird diese Variante in 99,1 Prozent der Fälle gewählt, wie die Auswertung von 100.000 Verträgen durch das Verbraucherportal TopTarif ergab. Auch bei Abschlüssen mit Haftpflicht und Teilkasko dominiert demnach das Modell Selbstbeteiligung mit einem Anteil von 87 Prozent. Zum deutlichen Übergewicht dürfte neben den niedrigeren Kosten von Verträgen mit Selbstbeteiligung allerdings auch beitragen, dass einige Versicherungen gar keine Verträge ohne sie anbieten, insbesondere beim Vollkaskoschutz, wie Daniel Dodt von Toptarif erklärt. Bei den Verträgen mit Eigenanteil greifen die Kunden oft zu niedrigen Selbstbehalten. Bei der Teilkaskoversicherung sind es in 83,8 Prozent der Fälle nur 150 Euro, in 12,9 Prozent 300 Euro und in 2,9 Prozent 500 Euro. Beim Vollkaskoschutz sieht die Sache etwas anders aus. Hier ist die häufigste Variante ein Selbstbehalt von 300 Euro im Vollkasko und von 150 Euro im Teilkaskobereich. Sie macht die Hälfte aller Fälle aus. Varianten mit niedrigeren Selbstbehalten kommen hier durchaus in relevanten Zahlen vor, ebenso aber auch solche mit höherem Eigenanteil.
Deutlich niedrigere Prämien Die Selbstbeteiligung macht laut TopTarif im Durchschnitt einen deutlichen Unterschied beim Preis der Policen. Im Teilkaskobereich liege das Potenzial mit einem Selbstbehalt von 150 Euro bei 40 bis 50 Prozent. Beim Vollkasko sind es in der häufigsten Selbstbeteiligungsvariante zwischen 35 und 45 Prozent.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.