Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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VW lüftet Geheimnisse um den XL 1
Volkswagen XL 1: Um die Fertigungskosten der zahlreichen Carbonteile zu reduzieren, hat der Autohersteller früheren Angaben zufolge "gemeinsam mit Zulieferern ein neues System zur CFK-Herstellung im sogenannten aRTM-Verfahren (advanced Resin Transfer Moulding/ Harz-Injektionsverfahren) entwickelt und patentiert". (Foto: Volkswagen)
Der Start des seit Jahren mit Spannung erwarteten Ein-Liter-Autos von Volkswagen rückt in greifbare Nähe. Das windschnittige Flügeltürfahrzeug "wird noch im ersten Halbjahr 2013 auf die Straße rollen", teilte der Hersteller jüngst mit. Highlights des Kleinserienkonzepts will VW am 21. Februar auf einem Workshop am Montagestandort Osnabrück präsentieren.
Prognose zur Entwicklung des weltweiten Markts für Fahrzeugvernetzung in den Jahren 2013 bis 2020 in Milliarden Euro
Hamburg. Volkswagen hebt sukzessive den Schleier von der geheimnisumwobenen Kleinserienversion seines Ein-Liter-Autos. Vertreter der Presse hat der Hersteller jetzt für den 21. Februar zu einem Technologie-Workshop nach Osnabrück eingeladen. Wie von Automobilwoche bereits vor geraumer Zeit exklusiv berichtet, wurde die niedersächsische Stadt als Produktionsstandort für den sogenannten XL 1 auserkoren (siehe Link unterhalb dieses Beitrags). Die Messe-Vorstellung des Fahrzeugs wird für den Genfer Salon Anfang März erwartet. Der XL 1 "wird noch im ersten Halbjahr 2013 auf die Straße rollen", erklärte VW im Begleitschreiben an Journalisten. Mit dem XL 1, dessen Genese der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piech seit Jahren vorangetrieben und persönlich eng begleitet hat, verbindet VW eine Vielzahl höchst innovativer technologischer Ansätze in einem vollwertigen Zweisitzer. Für einen Prototypen jüngeren Datums etwa wurden folgende Eckpunkte genannt: "Hightech-Leichtbau (Monocoque und Anbauteile aus kohlefaserverstärktem Kunststoff), perfekte Aerodynamik (Cw = 0,186) und ein Plug-In-Hybridsystem – bestehend aus einem Zweizylinder-TDI-Motor (35 kW/48 PS), E-Motor (20 kW/27 PS), 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und Lithium-Ionen-Batterie – machen es möglich, dass der neue Volkswagen XL1 bei einem Verbrauch von 0,9 l/100 km nur noch 24 g/km CO2 emittiert". Weiter hieß es in einem Exposé rund um das Erprobungsfahrzeug: "Da als Plug-In-Hybrid konzipiert, kann der Prototyp des XL1 zudem über eine Distanz von bis zu 35 Kilometern rein elektrisch und damit emissionsfrei gefahren werden".
Handverlesene Nutznießer Den XL 1 stuft VW als "Begründer der Plug-In Hybridtechnologie" im Wolfsburger Unternehmen ein – just diesen Titel trägt die für den 21. Februar vorgesehene Hauptrede von Ulrich Hackenberg, für Entwicklung zuständiges Mitglied des Volkswagen-Markenvorstands. Sprechen werden zudem XL-1-Projektleiter Holger Bock sowie Ludger Teeken, Werkleiter und Geschäftsführer Technik Osnabrück, und Friedrich Wegert, Leiter Entwicklung Osnabrück. Über die zentralen Inhalte der Vorträge wird Automobilwoche zeitnah berichten. Zum Vertriebskonzept des XL 1 und der geplanten Fertigungsstückzahl hält sich Volkswagen noch bedeckt. Vermutlich wird das Hightech-Fahrzeug ausgesuchten Interessenten lediglich im Wege des Leasings überlassen. Als sicher gilt, dass sich die – vergleichsweise kleine – Schar glücklicher "Early Mover" auf auch optisch spektakuläre Lösungen freuen darf. Dazu zählen Flügeltüren, die das Ein- und Aussteigen erleichtern sollen. Kameras statt herkömmlicher Außenspiegel. Und aerodynamisch verkleidete Hinterräder.
Das Ein-Liter-Auto von VW ist serienreif - der XL1 kommt zur Jahresmitte auf den Markt. Seine Technik soll auch in anderen Modellen des Konzerns eingesetzt werden und deren... » mehr lesen
Volkswagen will die Serienversion des Ein-Liter-Autos im Werk Osnabrück produzieren. Dies erfuhr Automobilwoche aus dem Umfeld von VW-Chef Martin Winterkorn. Der Topmanager war... » mehr lesen
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.