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VW lüftet Geheimnisse um den XL 1
Volkswagen XL 1: Um die Fertigungskosten der zahlreichen Carbonteile zu reduzieren, hat der Autohersteller früheren Angaben zufolge "gemeinsam mit Zulieferern ein neues System zur CFK-Herstellung im sogenannten aRTM-Verfahren (advanced Resin Transfer Moulding/ Harz-Injektionsverfahren) entwickelt und patentiert".
(Foto: Volkswagen)
Autor:
Henning Krogh
hkrogh@craincom.de
Freitag, 08. Februar 2013, 15.18 Uhr
Der Start des seit Jahren mit Spannung erwarteten Ein-Liter-Autos von Volkswagen rückt in greifbare Nähe. Das windschnittige Flügeltürfahrzeug "wird noch im ersten Halbjahr 2013 auf die Straße rollen", teilte der Hersteller jüngst mit. Highlights des Kleinserienkonzepts will VW am 21. Februar auf einem Workshop am Montagestandort Osnabrück präsentieren.

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Hamburg. Volkswagen hebt sukzessive den Schleier von der geheimnisumwobenen Kleinserienversion seines Ein-Liter-Autos. Vertreter der Presse hat der Hersteller jetzt für den 21. Februar zu einem Technologie-Workshop nach Osnabrück eingeladen. Wie von Automobilwoche bereits vor geraumer Zeit exklusiv berichtet, wurde die niedersächsische Stadt als Produktionsstandort für den sogenannten XL 1 auserkoren (siehe Link unterhalb dieses Beitrags). Die Messe-Vorstellung des Fahrzeugs wird für den Genfer Salon Anfang März erwartet. Der XL 1 "wird noch im ersten Halbjahr 2013 auf die Straße rollen", erklärte VW im Begleitschreiben an Journalisten.
Mit dem XL 1, dessen Genese der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piech seit Jahren vorangetrieben und persönlich eng begleitet hat, verbindet VW eine Vielzahl höchst innovativer technologischer Ansätze in einem vollwertigen Zweisitzer. Für einen Prototypen jüngeren Datums etwa wurden folgende Eckpunkte genannt: "Hightech-Leichtbau (Monocoque und Anbauteile aus kohlefaserverstärktem Kunststoff), perfekte Aerodynamik (Cw = 0,186) und ein Plug-In-Hybridsystem – bestehend aus einem Zweizylinder-TDI-Motor (35 kW/48 PS), E-Motor (20 kW/27 PS), 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und Lithium-Ionen-Batterie – machen es möglich, dass der neue Volkswagen XL1 bei einem Verbrauch von 0,9 l/100 km nur noch 24 g/km CO2 emittiert". Weiter hieß es in einem Exposé rund um das Erprobungsfahrzeug: "Da als Plug-In-Hybrid konzipiert, kann der Prototyp des XL1 zudem über eine Distanz von bis zu 35 Kilometern rein elektrisch und damit emissionsfrei gefahren werden".

Handverlesene Nutznießer
Den XL 1 stuft VW als "Begründer der Plug-In Hybridtechnologie" im Wolfsburger Unternehmen ein – just diesen Titel trägt die für den 21. Februar vorgesehene Hauptrede von Ulrich Hackenberg, für Entwicklung zuständiges Mitglied des Volkswagen-Markenvorstands. Sprechen werden zudem XL-1-Projektleiter Holger Bock sowie Ludger Teeken, Werkleiter und Geschäftsführer Technik Osnabrück, und Friedrich Wegert, Leiter Entwicklung Osnabrück. Über die zentralen Inhalte der Vorträge wird Automobilwoche zeitnah berichten.
Zum Vertriebskonzept des XL 1 und der geplanten Fertigungsstückzahl hält sich Volkswagen noch bedeckt. Vermutlich wird das Hightech-Fahrzeug ausgesuchten Interessenten lediglich im Wege des Leasings überlassen. Als sicher gilt, dass sich die – vergleichsweise kleine – Schar glücklicher "Early Mover" auf auch optisch spektakuläre Lösungen freuen darf. Dazu zählen Flügeltüren, die das Ein- und Aussteigen erleichtern sollen. Kameras statt herkömmlicher Außenspiegel. Und aerodynamisch verkleidete Hinterräder.
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