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Weilbacher beantragt Ordnungsgeld gegen Daimler
Die Automobilgesellschaft Weilbacher: Das Unternehmen hat ein Ordnungsgeld gegen Daimler beantragt.
(Foto: Weilbacher)
Autor:
Christof Rührmair
cruehrmair@craincom.de
Donnerstag, 07. Februar 2013, 12.04 Uhr
Der Konflikt zwischen dem brandenburgischen Autohaus und dem Stuttgarter Konzern geht in die nächste Runde.

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Stuttgart. Daimler droht im Streit mit der Automobilgesellschaft Weilbacher die Zahlung von bis zu 250.000 Euro. Das brandenburgische Autohaus hat beim Landgericht Stuttgart die Festsetzung eines Ordnungsgeldes beantragt, wie es jetzt mitteilte. Es wirft der Daimler AG vor, gegen eine frühere Einstweilige Verfügung verstoßen zu haben, die mit einem Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro bewehrt ist. Darin ist festgelegt, dass Mercedes-Benz das Unternehmen weiter mit Ersatzteilen beliefern muss.
Der Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland erklärte auf Anfrage der Automobilwoche, man befinde sich derzeit in mehreren laufenden Verfahren mit Weilbacher und wolle sich nicht zu deren Inhalten äußern. Man sei aber "von der Rechtmäßigkeit unserer Position überzeugt" und sehe "keine Grundlage für die beantragte Festsetzung von Ordnungsgeld". Zudem kündigte das Unternehmen an, seinen Standpunkt "weiterhin mit Nachdruck" juristisch zu vertreten.

Seit Jahren laufender Streit
Der Konflikt zwischen Weilbacher und Daimler läuft seit Jahren. Auslöser war ein Streit um Zinsberechnungen. Inzwischen laufen mehrere Verfahren. Zudem hat Weilbacher unter anderem seinen Händlervertrag zurückgegeben und jüngst sogar einen Mitarbeiter des Finanzamts Stuttgart II angezeigt, weil dieser geheime Kundendaten des Autohauses an den Konzern weitergegeben haben soll.
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