Wichtige Kennzahlen des Autobauers Daimler im ersten Quartal 2013
Stuttgart. Daimler droht im Streit mit der Automobilgesellschaft Weilbacher die Zahlung von bis zu 250.000 Euro. Das brandenburgische Autohaus hat beim Landgericht Stuttgart die Festsetzung eines Ordnungsgeldes beantragt, wie es jetzt mitteilte. Es wirft der Daimler AG vor, gegen eine frühere Einstweilige Verfügung verstoßen zu haben, die mit einem Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro bewehrt ist. Darin ist festgelegt, dass Mercedes-Benz das Unternehmen weiter mit Ersatzteilen beliefern muss. Der Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland erklärte auf Anfrage der Automobilwoche, man befinde sich derzeit in mehreren laufenden Verfahren mit Weilbacher und wolle sich nicht zu deren Inhalten äußern. Man sei aber "von der Rechtmäßigkeit unserer Position überzeugt" und sehe "keine Grundlage für die beantragte Festsetzung von Ordnungsgeld". Zudem kündigte das Unternehmen an, seinen Standpunkt "weiterhin mit Nachdruck" juristisch zu vertreten.
Seit Jahren laufender Streit Der Konflikt zwischen Weilbacher und Daimler läuft seit Jahren. Auslöser war ein Streit um Zinsberechnungen. Inzwischen laufen mehrere Verfahren. Zudem hat Weilbacher unter anderem seinen Händlervertrag zurückgegeben und jüngst sogar einen Mitarbeiter des Finanzamts Stuttgart II angezeigt, weil dieser geheime Kundendaten des Autohauses an den Konzern weitergegeben haben soll.
Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen Effizienzsteigerungsprogrammen zum Trotz muss Mercedes-Benz Cars die Ertragsziele immer... » mehr lesen
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.