Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen Effizienzsteigerungsprogrammen zum Trotz muss Mercedes-Benz Cars die Ertragsziele immer weiter in die Zukunft verschieben.
Modellvorschau für die Audi S- und RS-Modelle der Quattro-GmbH in den Jahren 2013 bis 2016
"Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf dem richtigen Weg", so die Einschätzung von Daimler-Chef Dieter Zetsche. Schaut man sich die Entwicklung der Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars in den vergangenen zehn Jahren an und blickt in die nahe Zukunft, könnte man auch sagen: "Der Weg ist das Ziel." Seit der Jahrtausendwende ist Mercedes aus der Erfolgsspur geraten - mit einem kurzen Zwischenhoch im Jahr 2007. Einmal sind es Qualitätsprobleme, dann müssen die Stuttgarter den Anschluss bei spritsparenden Antriebstechnologien finden oder sie laufen beim Einstieg im wichtigen Wachstumsmarkt China hinterher. Und immer sind die Kosten nicht wettbewerbsfähig, die Sparte zu ineffizient, um mit den Besten mithalten zu können. Schon Zetsches Vorgänger Eckhard Cordes hat im Frühjahr 2005 mit seinem Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramm Core den dauerhaften Durchbruch schaffen wollen. Schon damals wurde mit den Grundzügen der Modulstrategie begonnen und sich das Ziel gesetzt, die Produktivität in der Fertigung auf 30 Stunden pro Fahrzeug zu steigern. Das will Produktions- und Einkaufsvorstand Wolfgang Bernhard nun im Jahr 2015 erreichen - zehn Jahre später. Nicht viel besser sieht es bei der Modulstrategie aus, die 2007 nochmals neu justiert wurde: Erst im Jahr 2018 werden alle Baureihen und Derivate aus dem Baukasten bedient. Erst dann - praktisch zwei Fahrzeuggenerationen nach dem Startschuss - kommt die Sparte in den vollen Genuss der Einsparungen. Nachdem die Wettbewerber BMW und Audi sowohl beim Absatz als auch der Profitabilität Mercedes weit enteilt sind, wollen die Schwaben nun 2020 wieder an die Spitze des Premiumsegments zurückkehren. Dazu muss Mercedes die Modellpalette stark ausbauen, die Produktionskapazitäten verdoppeln und gleichzeitig die strukturellen Kosten um Milliarden Euro senken - während die bayerischen Konkurrenten aus einer viel komfortableren Position an der Spitze des Feldes Gas geben können. Bis jetzt hat Zetsche noch keinen Nachweis für eine dauerhafte und durchgreifende Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit geliefert, die ein Überholmanöver möglich macht. Für Mercedes ist es noch ein langer Weg und das Ziel in weiter Ferne.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.