Mittwoch, 06. Februar 2013, 13.22 Uhr
Der japanische Autobauer investiert in sein Werk in Barcelona und enttäuscht damit die Arbeitnehmer seines französischen Allianzpartners Renault. Sie hatten gehofft, das Modell werde in einem ihrer Werke produziert.
Hintergrunddaten zum Thema:
13/2013
Im Mai war die Produktion von Neuwagen in der EU wieder rückläufig.
01/2013
In Zukunft soll jeder zehnte Ford ein SUV sein. Auch Elektro- und Hybrid-varianten sind geplant.
10/2013
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Barcelona. Nissan baut sein Werk in Barcelona für über 130 Millionen Euro aus. 110 Millionen davon fließen in die Fertigung eines neuen Kompaktwagens, der dort ab Juli 2014 vom Band laufen soll, wie das Unternehmen bekanntgab. Die jährliche Kapazität des Werks wird dazu um 80.000 Fahrzeuge aufgestockt. Die Entscheidung für Barcelona fiel kurz nach einer Einigung mit den Gewerkschaften. Die Arbeitnehmer hatten Lohnkürzungen zugestimmt. Mit der Fertigung des neuen Kompaktwagens sollen im Werk direkt 1000 neue Stellen entstehen, 3000 weitere im Umfeld.
Zusätzlich sollen in Barcelona künftig 24.000 Pick-ups mehr als bisher gebaut werden. Der dafür notwendige Ausbau der Produktion kostet 14 Millionen Euro. Sechs Millionen Euro investiert der Hersteller in den Bau von Getrieben für die Elektromodelle Leaf und e-NV200. Weitere 200 Millionen fließen, wie bereits bekannt, in die Produktion eines neuen Nutzfahrzeugs in Avila sowie in die Fertigung des e-NV200 in Barcelona.
Das Automatikgetriebe macht Volkswagen Probleme: Nach Rückrufaktionen im großen Stil in China und Japan müssen nun auch in Australien Autos wieder in die Werkstatt. Der Konzern sieht keine Alternative zum Werkstattbesuch. Auslöser der Probleme sind verstopfte, heiße Großstadtdschungel.
Werkstätten und Kunden des Premiumherstellers BMW müssen derzeit teilweise wochenlang auf Ersatzteile warten. Grund ist eine Software-Umstellung.
Die Porsche Holding ist wieder ganz im Familienbesitz: Der Staatsfonds des Emirats Katar hat seinen Anteil von zehn Prozent an der Porsche SE an die beiden Familien Porsche und Piech verkauft.
Neuer Vorstand für Produktion bei Jaguar Land Rover wird Wolfgang Stadler. Der 55-Jährige ist bisher Leiter des BMW-Werks in Dingolfing.
Der Chef der weltweiten Marketing-Kommunikation bei Volkswagen, Giovanni Perosino, wechselt zur Konzerntochter Audi nach Ingolstadt.
Die Europäische Union hat Deutschland eine Frist gesetzt: Zehn Wochen hat die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge Zeit, die Einhaltung der Richtlinie zum Kältemittel in Klimaanlagen sicherzustellen – danach droht ein Verfahren.
Etwa 100.000 Personen haben sich weltweit bereits für eine Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 angemeldet, wie Vertriebsvorstand Ian Robertson auf dem Kongress der Automotive News Europe in Paris bekanntgab.
Beim Stuttgarter Automobilhersteller ist die erste Limousine der neuen S-Klasse-Baureihe vom Band gelaufen. Zum Produktionsstart zeigte sich Daimler- und Mercedes-Chef Dieter Zetsche zuversichtlich, das Absatzvolumen ausweiten zu können. Der neue Produktionsvorstand Andreas Renschler will das Werk Sindelfingen zu einem der effizientesten Standorte im Mercedes-Verbund machen.
Fondsmanager Michael Muders von Union Investment hat sich in einem Interview vehement gegen ein weiteres Engagement von Mercedes ausgesprochen: "Mercedes muss raus aus der Formel 1."
Der ZDK-Präsident will sich im kommenden Jahr nicht mehr zur Wahl stellen