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ZDK wirbt für Meister-HU
HU-Plaketten: Der ZDK wird sein Konzept einer Meister-HU im März im zuständigen Bund-Länder-Fachausschuss vorstellen.
(Foto: TÜV)
Autor:
Christof Rührmair
cruehrmair@craincom.de
Dienstag, 05. Februar 2013, 11.30 Uhr
Der Verband spricht sich erneut dafür aus, künftig auch die Hauptuntersuchung durch Kfz-Meister zu erlauben. Anfang März soll das Konzept des ZDK dem zuständigen Bund-Länder-Fachausschuss präsentiert werden.

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Bonn. Der ZDK hat sein Konzept für die Meister-HU vor Vertretern seiner Landesverbände und Innungen vorgestellt. Es sieht vor, den Kfz-Meisterbetrieben zu erlauben, die Hauptuntersuchung selbstständig durchzuführen. Bisher dürfen nur die Prüforganisationen wie TÜV oder Dekra die begehrte Plakette vergeben. Derzeit ist unklar, ob diese Regelung langfristig Bestand hat. Anfang März wird der ZDK sein Konzept dem zuständigen Bund-Länder-Fachausschuss präsentieren.
Das Konzept des ZDK sieht vor, eine unabhängige Beschwerdestelle einzurichten, die die ordnungsgemäße Durchführung der HU gewährleisten soll. Die Qualität soll dem Verband zufolge "durch ein übergeordnetes System, das die ermächtigten Kfz-Innungen und Landesverbände befolgen müssen" gesichert werden. Alle HU-Werkstätten und -Meister sollen zudem regelmäßig durch unangekündigte Nachprüfungen überwacht werden. Die Vertreter der Kfz-Innungen und Landesverbände hätten das Konzept sehr positiv aufgenommen erklärte der ZDK. Noch im Herbst hatte es allerdings unter den Landesverbänden Uneinigkeit darüber gegeben, ob eine Meister-HU überhaupt angestrebt werden soll.

Verweis auf positive Erfahrungen
Der ZDK sieht in der Meister-HU Vorteile für die Verbraucher - unter anderen in der "höheren Flexibilität bei der Durchführung, verringerte Kosten durch schlankere Prozesse und Kundenservice aus einer Hand". Zudem verweist der Verband auf positive Erfahrungen in Ländern wie den Niederlanden, in denen das System der Meister-HU bereits existiere, und gut funktioniere.
Kritiker stellen dagegen infrage, ob sich die Unabhängigkeit wahren lässt, wenn derjenige, der prüft, auch derjenige ist, der mögliche Mängel repariert und daran verdient. Pro Jahr führen die Prüfingenieure der Überwacher derzeit insgesamt etwa 25 Millionen Hauptuntersuchungen in Deutschland durch.
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