Der Verband spricht sich erneut dafür aus, künftig auch die Hauptuntersuchung durch Kfz-Meister zu erlauben. Anfang März soll das Konzept des ZDK dem zuständigen Bund-Länder-Fachausschuss präsentiert werden.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Bonn. Der ZDK hat sein Konzept für die Meister-HU vor Vertretern seiner Landesverbände und Innungen vorgestellt. Es sieht vor, den Kfz-Meisterbetrieben zu erlauben, die Hauptuntersuchung selbstständig durchzuführen. Bisher dürfen nur die Prüforganisationen wie TÜV oder Dekra die begehrte Plakette vergeben. Derzeit ist unklar, ob diese Regelung langfristig Bestand hat. Anfang März wird der ZDK sein Konzept dem zuständigen Bund-Länder-Fachausschuss präsentieren. Das Konzept des ZDK sieht vor, eine unabhängige Beschwerdestelle einzurichten, die die ordnungsgemäße Durchführung der HU gewährleisten soll. Die Qualität soll dem Verband zufolge "durch ein übergeordnetes System, das die ermächtigten Kfz-Innungen und Landesverbände befolgen müssen" gesichert werden. Alle HU-Werkstätten und -Meister sollen zudem regelmäßig durch unangekündigte Nachprüfungen überwacht werden. Die Vertreter der Kfz-Innungen und Landesverbände hätten das Konzept sehr positiv aufgenommen erklärte der ZDK. Noch im Herbst hatte es allerdings unter den Landesverbänden Uneinigkeit darüber gegeben, ob eine Meister-HU überhaupt angestrebt werden soll.
Verweis auf positive Erfahrungen Der ZDK sieht in der Meister-HU Vorteile für die Verbraucher - unter anderen in der "höheren Flexibilität bei der Durchführung, verringerte Kosten durch schlankere Prozesse und Kundenservice aus einer Hand". Zudem verweist der Verband auf positive Erfahrungen in Ländern wie den Niederlanden, in denen das System der Meister-HU bereits existiere, und gut funktioniere. Kritiker stellen dagegen infrage, ob sich die Unabhängigkeit wahren lässt, wenn derjenige, der prüft, auch derjenige ist, der mögliche Mängel repariert und daran verdient. Pro Jahr führen die Prüfingenieure der Überwacher derzeit insgesamt etwa 25 Millionen Hauptuntersuchungen in Deutschland durch.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.