Die Liste der Beispiele ist lang: Fiat und sein Händlerverband stehen vor Gericht. Renault brach im Herbst die Gespräche mit seinem Verband ab. Die Honda-Händler sahen sich genötigt, einen Verband zu gründen, um sich gegen den Importeur zu wehren. Und auch die Querelen im BMW-Händlerverband zeugen davon, dass sich mancher Händler der Marke gegenüber einer harten Vertriebsmannschaft nicht ausreichend vertreten sah. Geschichten, wie kleine Händler aus den Netzen gedrängt werden,
Der italienische Hersteller will mit neuen Modellen aus der Krise kommen.
München. Die Liste der Beispiele ist lang: Fiat und sein Händlerverband stehen vor Gericht. Renault brach im Herbst die Gespräche mit seinem Verband ab. Die Honda-Händler sahen sich genötigt, einen Verband zu gründen, um sich gegen den Importeur zu wehren. Und auch die Querelen im BMW-Händlerverband zeugen davon, dass sich mancher Händler der Marke gegenüber einer harten Vertriebsmannschaft nicht ausreichend vertreten sah. Geschichten, wie kleine Händler aus den Netzen gedrängt werden, hört man allenthalben. Der Ton zwischen vielen Herstellern und ihren Händlern und Händlerverbänden ist rauer geworden. "Man kann durch die Bank eine deutliche Drohgebärde feststellen", sagt Branchenanwalt Christian Genzow, der ebenfalls eine Verschärfung wahrnimmt: "Maßnahmen wie die fristlose Kündigung beim Nichterfüllen von Standards sind heute an der Tagesordnung." Seiner Einschätzung nach sind die Händlerverbände im Schnitt weniger wehrhaft geworden – auch wenn es von Verband zu Verband große Unterschiede gebe. Ein Grund sei die zunehmende Abhängigkeit der Autohäuser von den Konzernen. Die Händler würden am Tropf der herstellereigenen Banken hängen, sagt der Jurist. Schließlich sei kaum noch eine andere Bank bereit, Neuwagen zu finanzieren. Das habe sich immer weiter verschärft. Heute müsse ein Hersteller, der einen Händler loswerden will, nicht mehr den langwierigen Weg der Vertragskündigung gehen. Stattdessen drohe die Bank des Herstellers einfach mit der Kündigung der Kredite, um den Händler gefügig zu machen. Antje Woltermann vom ZDK will nicht von einer pauschalen Verschärfung des Tons zwischen Herstellern und Händlerverbänden sprechen. Es gebe neben den Fällen, bei denen es brodle und sich die Zusammenarbeit ändere, auch Verbände, die schon immer eine gute Zusammenarbeit mit dem Hersteller hatten. Insgesamt nutzten aber viele Hersteller die Gelegenheit, mit der neuen GVO die Daumenschrauben gegenüber den Händlern anzuziehen, teilweise auch bei Standards und Margen. Wenn dieses Thema ausgestanden sei, könne es mittelfristig vielleicht wieder zu einer Entspannung kommen, hofft sie.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.