Der französische Hersteller Citroën will einem Medienbericht zufolge ein Billigauto bauen. Auf der anderen Seite will sich die Marke mit hochwertigen DS-Modellen profilieren.
Übersicht über die Werke der Autobauer Renault, Peugeot und Citroen in Frankreich
Paris. Citroën plant den Einstieg in den Markt für Billigautos. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagsausgabe). Es habe keine Zukunft, sich stark auf das mittlere Qualitäts- und Preissegment zu konzentrieren, sagte Generaldirektor Frederic Banzet. Bisher hatte die für ungewöhnliche technische Lösungen und extravagantes Design bekannte Marke Billigautos abgelehnt. Seit einigen Jahren versucht Citroën, mit seinen DS-Modellen ins Premiumsegment vorzustoßen.
Als Modell für das geplante Fahrzeug dient die Studie "C-Cactus", ein Stadtwagen, den die Marke schon auf der IAA 2007 präsentiert hatte. Citroën gehört wie Peugeot zum französischen Konzern PSA und leidet unter der Absatzkrise in Europa sowie unter dem Druck von Wettbewerbern wie Hyundai und Kia. Jetzt soll offenbar ein preisgünstiges Fahrzeug nach dem Vorbild der Renault-Tochter Dacia, die mit dem Logan das erste europäische "Budget Car" auf den Markt gebracht hat, dem Unternehmen aus der Klemme helfen Gegenüber der Automobilwoche hat Banzet in den vergangenen Monaten mehrfach betont, dass ein Billigauto für Citroën keine Option sei.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.