Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Neuer Opel-Chef Neumann steht hinter Rettungsplan
Karl-Thomas Neumann: Der neue Opel-Chef ist in das Sanierungskonzept eingeweiht und soll es dem Vernehmen nach ohne größere Abstriche so umsetzen. (Foto: Opel)
Der neue Opel-Chef Karl-Thomas Neumann hat seinen Segen für einen Dreistufenplan erteilt, wonach der defizitäre Autobauer bis 2022 wieder profitabel werden und ab 2015/16 den Break Even erreichen will.
Neuzulassungen in Europa im Januar 2013 nach Marken. Copyright: Jato Dynamics
Rüsselsheim. Der neue Opel-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann steht hinter den Restrukturierungsplänen von Opel. Neumann hat nach Angaben aus dem Umfeld von Opel Einblick in das Zukunftsprojekt "Drive 2022" erhalten und will es ohne größere Veränderungen umsetzen. Das geht aus einem Drei-Stufenplan zur Restrukturierung von Opel hervor, der der Automobilwoche in Auszügen vorliegt. Einige Punkte dieses Plans wurden jedoch nach Angaben eines Opel-Sprechers von der Automobilwoche falsch interpretiert. Bis 2015/2016 will der angeschlagene Autobauer wieder die Gewinnschwelle erreichen und die Fixkosten um rund 500 Millionen Dollar gegenüber 2012 senken. Gelingen soll dies unter anderem durch die stärkere Integration des Finanzdienstleisters GMAC in den Mutterkonzern General Motors. Das stellte ein Opel-Sprecher klar. Die Automobilwoche hatte zuvor berichtet, Ziel sei auch eine stärkere Integration von Opel in den Konzern, um möglichst viele kostspielige Eigenentwicklungen einzusparen. Weiter sieht das Papier eine Neupositionierung der Preise vor. Der Opel-Sprecher bestätigte, dass das Unternehmen an einer neuen Preisstruktur arbeite. Dabei sei jedoch keine pauschale Neupositionerung der Preise und der Positionierung der Marke geplant. Vielmehr solle in Zukunft "noch genauer auf die Positionierung neuer Modelle geachtet" werden. Zugleich ist bis 2022 eine Auslastung der Werke von mehr als 90 Prozent vorgesehen. Dies dürfte ohne die Schließung der Fahrzeugfertigung in Bochum nicht machbar sein. Der neue Vorstandschef Karl-Thomas Neumann will die Arbeitnehmer daher zu Zugeständnissen bewegen. Die in Europa verkauften Fahrzeuge sollen dem Restrukturierungsplan zufolge möglichst auch in Europa gefertigt werden. Der künftige Mokka-Nachfolger könnte somit aus Eisenach oder Gliwice kommen statt aus Incheon in Südkorea. Dieses Ziel betreffe aber ausdrücklich nicht alle Modelle, stellte ein Opel-Sprecher am Sonntag klar. Es bestehe die Möglichkeit, den Nachfolger des Mokka in Europa zu fertigen, sagte er. Eine finale Entscheidung sei aber noch nicht getroffen. Für den in den USA gebauten Ampera und den in Südkorea gebauten Antara gebe es hingegen "keine Lokalisierungspläne in Europa." Die dritte Phase des Planes sieht neben dem Wachstum in Russland auch eine Steigerung der Begehrlichkeit der Marke vor. Gelingen soll dies unter anderem mit dem Aufstieg in die Top Fünf bei der Kundenzufriedenheit.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.