Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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EU schlägt Autobauern CO2-Ansparplan vor
EU-Flagge: Im Ringen um neue CO2-Grenzwerte in der Europäsichen Union kommt Bewegung. (Foto: Pixelio)
Samstag, 02. Februar 2013, 12.18 Uhr
Im laufenden Gesetzgebungsverfahren um die ab 2020 geltenden CO2-Grenzwerte hat das europäische Parlament nach einem Medienbericht nun einen neuen Vorschlag unterbreitet, der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben stärker berücksichtigt.
Die Umwelt im Fokus
Neue Nielsen-Studie untersucht die Werbung für Elektrofahrzeuge
Berlin/Brüssel. Das Europaparlament kommt nach Informationen der "Welt" der Autoindustrie entgegen: Damit die Branche die ab 2020 geplanten strengeren Klimaschutzvorschriften leichter einhalten kann, sollen emissionsfreie Elektro- und besonders emissionsarme Hybridfahrzeuge bei der Berechnung des künftigen Flottengrenzwertes übergewichtet werden. Die Pläne liegen der "Welt" vor.
Der für die Neufassung der entsprechenden Regeln zuständige Berichterstatter des Umweltausschusses des Europaparlaments schlägt einen Ansparplan vor: Mit jedem heute verkauften klimaschonenden Auto könnten sich Hersteller nach diesen Plänen ein Polster schaffen, das sie ab 2020 aufbrauchen können. Ein Elektroauto, das in diesem Jahr verkauft wird, soll etwa 3,5-fach zählen: "Bei der Berechnung der durchschnittlichen spezifischen CO2-Emissionen zählt jeder neue Personenkraftwagen mit spezifischen CO2-Emissionen von weniger als 50 g CO2/km oder mit einer Mindestreichweite von 40 km im reinen Elektrobetrieb als: 3,5 Fahrzeuge im Jahr 2013", heißt es in dem Bericht. Später könnten die Hersteller die "Begünstigung ansparen". Auf 95 Gramm pro Kilometer soll der Ausstoß von Kohlendioxid ab 2020 im europäischen Durchschnitt gedeckelt werden. Für jeden Hersteller gelten je nach Gestalt der Flotte eigene Grenzen. Die besondere Anrechnung von Elektroautos entspricht einer Forderung der Hersteller. Klimakommissarin Connie Hedegaard will diese Möglichkeit nur in erheblich begrenzterem Rahmen zulassen.
Die Europäische Kommission will ab 2015 die CO2-Emissionen vor allem großer und schwerer Pkw stärker reduzieren als bislang geplant – und dies, obwohl derzeit nicht einmal... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.