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Audi eröffnet Entwicklungszentrum in China
Neues Zentrum in Peking: Audi will sich mit dem Partner FAW-Volkswagen vor allem mit den Produktanforderungen asiatischer Kunden befassen. (Foto: Audi)
Der Premiumhersteller Audi will seine Führungsposition in seinem größten Absatzmarkt China weiter ausbauen. Die Marke mit den vier Ringen hat deshalb ein Forschungszentrum in Peking eröffnet. Dort sollen Technologien im Bereich Elektronik und Vernetzung sowie Komponenten für innovative und effiziente Antriebe entwickelt werden.
Modellvorschau für die Audi S- und RS-Modelle der Quattro-GmbH in den Jahren 2013 bis 2016
Ingolstadt/Peking. Die VW-Tochter Audi hat am heutigen Freitag (1.2.) ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Peking eröffnet. Damit will das Unternehmen seine Innovationskraft im größten Absatzmarkt stärken. Audi kündigte an, sich in Zusammenarbeit mit dem Partner FAW-Volkswagen in China vor allem mit den Produktanforderungen asiatischer Kunden zu befassen. Die dortigen Teams sollen Technologien im Bereich Elektronik und Vernetzung sowie Komponenten für innovative und effiziente Antriebe entwickeln. "Das neue Audi R&D-Center Asien ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur weiteren Internationalisierung unserer Entwicklungskapazitäten", sagt Audi-Chef Rupert Stadler. "Die Mitarbeiter sind nah an unseren asiatischen Kunden. So ist sichergestellt, dass wertvolle Ideen und Innovationen aus diesem Erdteil früh in neue Automobilkonzepte einfließen." Der Hersteller hatte einen Tag zuvor angekündigt, das neue Handelskonzept für Metropolen namens "Audi City" auch in Peking zu starten. Mit "Audi City Beijing" eröffnete der erste digitale Audi-Showroom Asiens. Mit dem neuen Forschungzentrum, das von dem Audi-Manager Lorenz Führlinger geleitet wird, steigt die Anzahl der Entwickler in Peking von 40 auf mehr als 300. Sie arbeiten in den Bereichen Motor-, Karosserie-, Elektronik- und Batterieentwicklung. Auch eine Prototypenhalle und Testeinrichtungen wurden errichtet. Die Labor- und Werkstattflächen betragen nach Angaben von Audi etwa 8000 Quadratmeter. Auch das Audi-Design China ist Teil des neuen Centers, mit Designern für die Bereiche Exterieur, Interieur und Farbgebung. Die Designer solle neue Trends aus Asien auch nach Ingolstadt weitergeben, wo die globale Verantwortung für das Design liegt.
Asien stellt neben Europa und Amerika eine der drei großen Säulen der weltweiten Wachstumsstrategie von Audi dar. In China (einschließlich Hong Kong) führt der Hersteller mit großem Absatz vor BMW und Mercedes das Premiumsegment an und erzielte 2012 mehr als 405.000 Auslieferungen und damit einen Zuwachs von knapp 30 Prozent. Die Expansion von Audi in China ist nicht allein auf Forschung und Entwicklung begrenzt. Das Unternehmen investiert auch bei Einkauf und Motorsport. So haben Audi China und die FAW-Volkswagen 2012 zusammen mit dem Händlernetzwerk den ersten Markenpokal gestartet. Der Audi R8 LMS Cup bestand in der ersten Saison aus zwölf Rennen in China und soll 2013 in weiteren Regionen Asiens ausgetragen werden. "Wir setzen die Aktivitäten von Audi im asiatischen Raum mit großem Engagement um und verstärken gleichzeitig die Zusammenarbeit mit unserem Joint-Venture FAW-Volkswagen in Changchun", sagt China-Chef Dietmar Voggenreiter.
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Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.